Als neuer Messi gehandelt

BVB gibt wohl erstes Transfer-Angebot für ManCity-Juwel ab

Borussia Dortmund fehlt es an Offensivkraft. Der Bundesligist interessiert sich deshalb intensiv für einen jungen Spieler von Manchester City.

Dortmund – Die bisherige Transferphase von Borussia Dortmund verläuft schleppend, abgesehen von Ersatz-Torhüter Patrick Drewes hat man nur Jobe Bellingham verpflichtet – obwohl der Kader offensichtlich weitere Baustellen hat. Allen voran für die Offensive soll noch mindestens ein Spieler verpflichtet werden, doch die Kandidaten sind rar gesät.

Claudio Echeverri gilt als Transfer-Kandidat beim BVB.

Mit Claudio Echeverri wird jetzt ein neuer, spannender Spieler von Manchester City mit dem BVB in Verbindung gebracht. Laut Sport1 hat die Borussia sogar schon ein Angebot für den Argentinier abgegeben. Demnach wolle man ihn zunächst für eine Saison ausleihen und sich im Anschluss die Möglichkeit einer festen Verpflichtung durch eine Kaufoption offen lassen.

Der neue Lionel Messi? BVB will Transfer von ManCity-Juwel Echeverri

Echeverri wird in seinem Heimatland Argentinien bereits als der neue Lionel Messi betitelt und verfügt über riesiges Potenzial. Das hat auch ManCity erkannt und ihn daher im Januar 2024 für 18,5 Millionen Euro von River Plate verpflichtet. Ein Jahr spielte er daraufhin noch auf Leihbasis bei seinem Jugendklub, ist somit erst seit Anfang 2025 Teil der Mannschaft von Pep Guardiola.

Unter dem Star-Trainer spielt der 19-Jährige aber bislang überhaupt keine Rolle. Nur drei Einsätze stehen zu Buche, dabei gelang Echeverri immerhin ein Treffer. Aufgrund mangelnder Aussicht auf Spielzeit erwägt ManCity eine Leihe, ist sich aber in Bezug auf die vom BVB angestrebte Kaufoption unsicher. Immerhin glaubt man weiterhin an das Potenzial des Offensiv-Juwels.

Die teuersten BVB-Zugänge der Vereinsgeschichte

Der bis heute teuerste Neuzugang in der Vereinsgeschichte des BVB ist Ousmane Dembélé. Als damals 19-Jähriger kam der Franzose 2016 für 35 Mio. Euro nach Dortmund und mischte die Bundesliga furios auf. Nach 31 Torbeteiligungen und dem DFB-Pokalsieg im Gepäck wechselte Dembélé nach nur einem Jahr für 135 Mio. Euro zum FC Barcelona und ist damit gleichzeitig der teuerste BVB-Abgang jemals.
Satte 31 Mio. Euro zahlte der BVB 2022 an Ajax Amsterdam für die Dienste von Sébastien Haller. Der Ivorer kam als Nachfolger von Erling Haaland, doch seine Zeit beim BVB wurde von der Krebsdiagnose kurz nach seinem Wechsel überschattet.
2016 für 35 Mio. Euro an den FC Bayern verkauft, 2019 für 30,5 Mio. Euro zurückgeholt. Damit ist Mats Hummels der drittteuerste Neuzugang der BVB-Vereinsgeschichte. Insgesamt hat der Weltmeister über 13 Jahre im BVB-Trikot verbracht und 508 Pflichtspiele bestritten. 2024 hat er die Dortmunder als eine der größten Vereinslegenden aller Zeiten verlassen und im Sommer 2025 nach einem einjährigen Intermezzo bei der AS Rom seine Karriere beendet.
Auf Platz vier im Ranking der teuersten BVB-Neuzugänge ist der im Sommer 2025 verpflichtete Jobe Bellingham. Satte 30,5 Mio. Euro ließen sich die Westfalen die Dienste des erst 19-jährigen Mittelfeldspielers kosten. Beim BVB tritt der junge Engländer in sehr große Fußstapfen.
Die teuersten BVB-Zugänge der Vereinsgeschichte

Laut Sky steht auch eine Leihe zu Citys Partnerverein FC Girona im Raum. Dort könnte Echeverri, der in Manchester noch Vertrag bis 2028 besitzt, sich auf Erstliganiveau beweisen und die Skyblues hätten weiterhin alle Transferrechte. Somit bleibt abzuwarten, ob der BVB im Werben um den argentinischen U20-Nationalspieler erfolgreich sein wird. Erste Wahl ist er wohl offenbar ohnehin nicht.

BVB-Wunschspieler bleibt Chukwuemeka – Transfer wackelt

Viel mehr gilt Echeverri als Alternative zu Carney Chukwuemeka. Der Engländer hatte bereits die vergangene Rückrunde auf Leihbasis in Dortmund verbracht und soll jetzt erneut zum BVB wechseln. Jüngst hat man dem FC Chelsea ein verbessertes Angebot für eine Leihe inklusive Kaufpflicht in Höhe von 17,5 Millionen Euro unterbreitet, ist damit allerdings abgeblitzt. Ob man sich noch mit den Londonern einig wird, bleibt abzuwarten. (dwe)

Rubriklistenbild: © HMB-Media/Imago

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