Wechsel zur Konkurrenz wohl fix
BVB hätte Top-Talent wohl fast für Mini-Ablöse geholt
Der BVB hätte ihn letzten Sommer günstig verpflichtet können. Doch nun steht der Wunschspieler unmittelbar vor einem Transfer zur Konkurrenz.
Dortmund – Borussia Dortmund muss erneut eine bittere Pille schlucken. Der französische Offensivspieler Rayan Cherki wird aller Voraussicht nach von Olympique Lyon zu Manchester City wechseln. Ein herber Rückschlag für den BVB, der bereits zum dritten Mal bei Cherki leer ausgeht.
BVB hätte Cherki für Mini-Ablöse bekommen können
Besonders schmerzlich ist die Tatsache, dass Borussia Dortmund laut BILD im Sommer 2024 die Möglichkeit gehabt hätte, Cherki für eine vergleichsweise niedrige Ablösesumme von 12 bis 15 Millionen Euro zu verpflichten. Die Gespräche mit Lyon wahren wohl kurz vorm Abschluss und auch der Spieler zeigte großes Interesse. Der Deal wurde jedoch offenbar durch das Veto des damaligen Trainers Nuri Sahin vereitelt. Sahin äußerte dem Bericht nach Bedenken bezüglich des Charakters des französischen Toptalents, was letztlich den Transfer verhinderte.
Cherki, der in der letzten Saison für Lyon in 44 Pflichtspielen zwölf Tore erzielte und 20 Vorlagen lieferte, gilt als talentierter offensiver Mittelfeldspieler. Er bringt alles mit, was der BVB seit Jahren sucht: Ballsicherheit, Technik und gutes Passspiel im offensiven Mittelfeld.
Manchester City sichert sich wohl Cherkis Dienste bis 2030
Wie die französische Sport-Tageszeitung L‘Equipe schreibt, hat sich Manchester City mit Lyon über eine Ablösesumme zwischen 35 und 40 Millionen Euro geeinigt. Berichte von Sky bestätigen dies. Demnach unterschreibt Cherki einen Vertrag bis 2030. Der Wechsel zu den „Cityzens“ ist ein weiterer Rückschlag für den BVB, der sich nun nach Alternativen umschauen muss. Die Borussia hat derzeit Schwierigkeiten, Spieler zu verkaufen, um den Kader zu entlasten und finanzielle Mittel freizusetzen. Auch da ein kostspieliger Transfer von Jobe Bellingham immer näher rückt.
Der Transfer von Cherki zu Manchester City zeigt einmal mehr die Herausforderungen, vor denen Borussia Dortmund steht, um auf dem Transfermarkt konkurrenzfähig zu bleiben. Die verpasste Gelegenheit, Cherki zu einem günstigeren Preis zu verpflichten, tut da doppelt weh. (fpt)
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