CL-Start in Gefahr?

BVB in Sorge: Lebensversicherung plötzlich angeschlagen

Der BVB zittert um Serhou Guirassy. Der Dortmunder Topstürmer hat sich eine Schulterverletzung zugezogen. Was heißt das für den Königsklassen-Auftakt?

Dortmund – Im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim hat sich Borussia Dortmunds Stürmer Serhou Guirassy eine Schulterverletzung zugezogen. Der 29-Jährige, der beim 2:0-Sieg des BVB erneut traf, gilt als unverzichtbarer Spieler für die Mannschaft. Mit fünf Toren in vier Pflichtspielen hat sich Guirassy als „Lebensversicherung“ des Teams etabliert – eine Bezeichnung, die Trainer Niko Kovač nicht ohne Grund wählte.

Serhou Guirassy kämpft mit Schulterproblemen.

Trotz der Schulterprobleme konnte Guirassy das Spiel in Heidenheim zu Ende spielen und absolvierte auch das Regenerationstraining am Sonntag ohne größere Schwierigkeiten. Ein Bericht der WAZ deutet darauf hin, dass der Stürmer voraussichtlich am Champions-League-Spiel gegen Juventus Turin am kommenden Dienstag (alle TV-Infos) teilnehmen wird. „Wir brauchen Serhou als Anker, er ist unser Link-Spieler“, betonte Kovač die Bedeutung des Stürmers.

Fehlt Guirassy dem BVB gegen Juventus Turin in der Champions League?

Sollte Guirassy doch ausfallen, stünde Borussia Dortmund vor einem ernsthaften Problem. Der als Ersatz gedachte Fabio Silva ist ebenfalls verletzt und steht nicht zur Verfügung. Maximilian Beier und Karim Adeyemi könnten zwar als Alternativen dienen, doch sie können die Qualitäten von Guirassy nicht eins zu eins ersetzen. Ein Ausfall des Stürmers wäre daher ein erheblicher Rückschlag für die Mannschaft, die stark von seinen Toren abhängt.

Die Vorbereitung auf das wichtige Champions-League-Spiel gegen Juventus Turin läuft auf Hochtouren. Niko Kovač plant, Guirassy als zentralen Spieler einzusetzen, um die Offensive zu stärken. „Wir wollen [...] kompakt auftreten und unsere Qualitäten zeigen“, erklärte Kovač im Hinblick auf das Spiel. Die Mannschaft wird mit einer starken Startelf in Turin antreten, um gegen das italienische Team bestehen zu können.

Die teuersten BVB-Zugänge der Vereinsgeschichte

Der bis heute teuerste Neuzugang in der Vereinsgeschichte des BVB ist Ousmane Dembélé. Als damals 19-Jähriger kam der Franzose 2016 für 35 Mio. Euro nach Dortmund und mischte die Bundesliga furios auf. Nach 31 Torbeteiligungen und dem DFB-Pokalsieg im Gepäck wechselte Dembélé nach nur einem Jahr für 135 Mio. Euro zum FC Barcelona und ist damit gleichzeitig der teuerste BVB-Abgang jemals.
Satte 31 Mio. Euro zahlte der BVB 2022 an Ajax Amsterdam für die Dienste von Sébastien Haller. Der Ivorer kam als Nachfolger von Erling Haaland, doch seine Zeit beim BVB wurde von der Krebsdiagnose kurz nach seinem Wechsel überschattet.
2016 für 35 Mio. Euro an den FC Bayern verkauft, 2019 für 30,5 Mio. Euro zurückgeholt. Damit ist Mats Hummels der drittteuerste Neuzugang der BVB-Vereinsgeschichte. Insgesamt hat der Weltmeister über 13 Jahre im BVB-Trikot verbracht und 508 Pflichtspiele bestritten. 2024 hat er die Dortmunder als eine der größten Vereinslegenden aller Zeiten verlassen und im Sommer 2025 nach einem einjährigen Intermezzo bei der AS Rom seine Karriere beendet.
Auf Platz vier im Ranking der teuersten BVB-Neuzugänge ist der im Sommer 2025 verpflichtete Jobe Bellingham. Satte 30,5 Mio. Euro ließen sich die Westfalen die Dienste des erst 19-jährigen Mittelfeldspielers kosten. Beim BVB tritt der junge Engländer in sehr große Fußstapfen.
Die teuersten BVB-Zugänge der Vereinsgeschichte

Dortmund hofft auf Einsatz des Topstürmers

Das Spiel gegen Juventus Turin ist nicht nur ein wichtiger Test für die Mannschaft, sondern auch eine Gelegenheit, die Abhängigkeit von Guirassy zu überwinden und die Stärke des gesamten Kaders unter Beweis zu stellen. Die Fans und Verantwortlichen des BVB hoffen, dass Guirassy fit genug ist, um seine Rolle als Lebensversicherung der Mannschaft zu erfüllen. (hbr)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Kirchner-Media/Thomas Haesler

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare