Altstars und Talente
Coman in guter Gesellschaft – immer mehr Top-Stars im besten Alter zieht es in die Wüste

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Cristiano Ronaldo: Die Galionsfigur. Im Zuge der „Vision 2030“, die das Ziel hat, die saudische Gesellschaft wirtschaftlich und gesellschaftlich auf ein neues Fundament zu stellen, soll auch die heimische Fußballliga zu einer hochklassigen und prestigeträchtigen Freizeitbeschäftigung werden. Wer eignet sich da besser als Botschafter als der exzentrische Portugiese? 2023 zu Al-Nassr gekommen, verlängerte der 40-Jährige seinen Vertrag jüngst bis 2027.
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Nach dem Ende seiner Nationalmannschaftskarriere wechselte auch der ehemalige Real-Stürmer Karim Benzema nach Saudi-Arabien. Sein Klub Al-Ittihad gehört – wie Ronaldos Team – seit 2023 zu 75 Prozent dem saudischen Staatsfonds PIF, der die nötige Anschubfinanzierung für Transferoffensiven bereitstellt.
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Für viele kam der Transfer von Jordan Henderson vom FC Liverpool zu Al-Ettifaq überraschend. Während Kritik an der Menschenrechtslage im Königreich Dauerbegleiter bleibt, profilierte sich Henderson zuvor als Unterstützer der LGBT-Community. Nach nur sechs Monaten und 19 Einsätzen wechselte er schließlich im Januar 2024 zurück nach Europa zu Ajax Amsterdam.
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Ähnlich viel Klang und Wucht wie bei Ronaldo sollte auch der Transfer von Neymar Jr. seinem Klub Al-Hilal und der saudischen Liga verleihen. 90 Millionen Euro Ablöse kassierte PSG für den Brasilianer. Der Aufenthalt entpuppte sich jedoch als Flop: Verletzungsbedingt kam Neymar in zwei Spielzeiten nur auf sieben Einsätze und kehrte im Januar 2025 zum FC Santos in seine Heimat zurück.
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Über Jahre war der spanisch-französische Abwehrrecke Aymeric Laporte bei Pep Guardiola gesetzt und gewann mit Manchester City fünf Meistertitel. 2023 folgte der Wechsel zu Al-Nassr – was seinen Berufungen in die spanische Nationalelf vorerst keinen Abbruch tat.
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Mit dem Transfer von Sadio Mané aus Liverpool verbanden die Fans des FC Bayern einst große Hoffnungen. Doch zu selten sorgte er auf dem Platz für Wirbel – dafür mit einer Ohrfeige gegen Mitspieler Leroy Sané. Nach nur einer Saison in München zog es ihn zur Saison 2023/24 zu Al-Nassr.
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Englischer Meister, Champions-League-Sieger und jahrelanger Stammspieler unter Jürgen Klopp. Mit 29 Jahren verließ der Brasilianer Fabinho die Premier League, um für Al-Ittihad aufzulaufen.
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Statt zur SSC Neapel zog es den damals 21-jährigen Gabri Veiga im August 2023 von Vigo zu Al-Ahli. Ein Wechsel, der mit Blick auf Alter und Veranlagung des Spaniers für Stirnrunzeln sorgte, gilt die saudische Liga doch fußballerisch als mittelmäßig. Im Sommer 2025 zog es ihn zurück nach Europa zum FC Porto.
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Im Alter von 26 Jahren wechselt der französische U-Nationalspieler Allan Saint-Maximin von Newcastle zu Al-Ahli. Zu diesem Zeitpunkt stehen sowohl die Magpies als auch der aufnehmende Klub Al-Ahli bereits im Besitz des saudischen Staatsfonds. Über eine Leihe zu Fenerbahçe landete der einst verheißungsvolle Offensivakteur nun in Mexiko bei Club América.
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Als großes Abwehrtalent aus Nizza geholt, entwickelte sich Mohamed Simakan in Leipzig zum Bundesliga-Stammspieler und sammelte Champions-League-Erfahrung. Im Alter von 24 Jahren folgte er im September 2024 jedoch dem Ruf der Wüste und schloss sich Al-Nassr an.
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- VonNiklas Kirkschließen
Ambitionierte Wachstumspläne, millionenschwere Verträge – die Pro League lockt Jahr für Jahr Topstars nach Saudi-Arabien. Eine Übersicht in Bildern.
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