Zum 40. Geburtstag

Max Eberl rührt Vincent Kompany mit emotionalen Worten

Vincent Kompany musste an seinem 40. Geburtstag arbeiten. Dafür durfte er sich über ein emotionales Statement von Bayern-Boss Max Eberl freuen.

Vincent Kompany mag es nicht, im Mittelpunkt zu stehen. Als wäre dieser Umstand als Trainer des FC Bayern ohnehin schon sehr schwierig gewesen, war es am 10. April beinahe unmöglich, den Belgier nicht ins rechte Licht zu rücken. Am 10. April feiert der Übungsleiter der Roten seinen 40. Geburtstag. Ohne große Party, wie er verrät, schließlich stehen noch große Aufgaben an. Sportvorstand Max Eberl ließ es sich jedoch nicht nehmen, eine Lobeshymne auf Kompany zu singen.

Vincent Kompany und Max Eberl wollen zusammen noch viele Erfolge feiern.

Auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel beim FC St. Pauli (alle TV-Infos hier) ließ Kompany durchblicken: Ein Gläschen Rotwein, viel mehr ist nicht drin. Wenige Tage nach der Reise in den hohen Norden steht das Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Real Madrid auf dem Programm. Geburtstagskind Kompany stellt den sportlichen Erfolg über den privaten Ehrentag.

Bayern-Boss Eberl singt Loblied auf Kompany

Als Eberl, der gemeinsam mit Kompany die PK bestritt, gefragt wird, was er an seinem Trainer besonders schätzt, antwortet er wie aus der Pistole geschossen: „Da reicht die PK nicht aus.“ Sportlich wie persönlich ist der Belgier bei Eberl über alle Zweifel erhaben. Zusammen mit Christoph Freund habe er sich genau angeschaut, wie Kompanys Arbeitsweise sich auf eine Mannschaft auswirkt.

„Wenn ich das jetzt sagen kann: Wir haben sportlich versucht einzuschätzen, was Vini in seiner Trainerlaufbahn gemacht hat. Als Spieler wussten wir alle, was er geleistet hat. Christoph und ich haben dann versucht, sportlich einzuschätzen, was er in Anderlecht, aber auch in Burnley vor allem, gemacht hat, weil es zwei extreme Saisons waren“, erklärt der Sportvorstand.

Guardiola, De Bruyne, Neuer: Die wichtigsten Weggefährten von Bayern-Trainer Vincent Kompany

Vercauteren war einer der ersten Trainer, der Kompany volles Vertrauen schenkte und ihn schon als Teenager als Abwehrchef einsetzte. Das Verhältnis war geprägt von Respekt und gegenseitigem Verständnis.
Kompany und Vanden Borre galten als die größten belgischen Talente ihrer Generation. Beide spielten gemeinsam in der Anderlecht-Jugend und debütierten früh in der ersten Mannschaft, verbunden durch eine enge Jugendfreundschaft.
Huub Stevens war Kompanys Trainer in seiner Zeit beim HSV und vermittelte ihm die Bedeutung taktischer Disziplin und defensiver Organisation. Das Verhältnis war von Respekt geprägt, auch wenn Kompanys Verletzungen verhinderten, dass sich ihre Zusammenarbeit langfristig entfalten konnte.
Beim HSV war Van der Vaart Mannschaftskapitän und ein Leitbild für den jungen Kompany. Der Belgier lernte von ihm, wie man auf und neben dem Platz Verantwortung übernimmt.
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Mit mehr als 100 Punkten war Kompany mit dem FC Burnley in die Premier League aufgestiegen, konnte sich jedoch nicht in der Beletage des englischen Fußballs halten. „Die Art und Weise, wie Vini seine Mannschaft eingestellt hat, wie seine Mannschaft Fußball gespielt hat. Und das haben wir versucht zu adaptieren auf unseren Kader“, verrät Eberl.

Der Bayern-Boss ist sich sicher: Sportlich wie menschlich ist der nun 40-Jährige ein großer Gewinn für den Klub. „Die Art und Weise, wie Vini Mensch und Trainer miteinander verbindet, das ist schon außergewöhnlich. Und damit meine ich: Als Mensch immer nahbar, immer nett, immer freundlich, offen für jeden. Aber er weiß ganz genau, was er will und wie er es will. Auf dem Platz und neben dem Platz.“ (is)

Rubriklistenbild: © Imago / Beautiful Sports

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