Seit Vereinslegende Ribéry gültig
Das „ungeschriebene Gesetz“ des FC Bayern, das nun auch für Michael Olise gilt
Michael Olise begeistert und gehört derzeit zu den begehrtesten Spielern der Welt. Beim FC Bayern gibt es aber nicht die geringsten Zweifel, wo er in den nächsten Jahren spielen wird.
Der französische Nationalspieler Michael Olise zählt aktuell zu den herausragenden Spielern nicht nur beim FC Bayern, sondern weltweit. Als bester Vorlagengeber des europäischen Topfußballs sorgen seine Leistungen regelmäßig für Begeisterungsstürme. Karl-Heinz Rummenigge äußert sich nun im t-online-Interview zum 24-Jährigen und sendet dabei eine unmissverständliche Botschaft an die interessierten Vereine der Premier League wie auch an Real Madrid.
Den Ex-CEO des FC Bayern beeindruckt ganz besonders die Art des virtuosen Offensivspielers: „Er ist ein wunderbarer Spieler. Mir gefällt im Übrigen auch, dass er so zurückhaltend und fast schon medienscheu ist. Das ist in der heutigen Welt die Ausnahme. Er ist ein guter Typ und auf dem Platz ist er natürlich herausragend, wie er Fußball zelebriert und fast zaubert.“ So überrascht es den früheren Weltklassespieler nicht, dass Olise bei den Fans „unglaublich beliebt und gehypt“ ist.
Weltrekord-Ablöse bewegte FCB nicht bei Ribéry – und auch nicht bei Olise
Hinsichtlich der permanenten Gerüchte über die Verlockung von Mega-Angeboten von bis zu 200 Millionen Euro für den Superdribbler verweist Rummenigge auf eine Grundsatzentscheidung an der Säbener Straße aus der Vergangenheit: „Ich erzähle Ihnen dazu jetzt eine Geschichte aus der Vergangenheit.“ Dabei bezieht sich der 70-Jährige auf ein Angebot des FC Chelsea für Olises Landsmann Franck Ribéry im Jahr 2009, das damals einen neuen Transfer-Weltrekord bedeutet hätte.
Die Verantwortlichen des FC Bayern hatten sich damals gegen einen Verkauf der späteren Vereinslegende entschieden und damit eine klare Linie für die Zukunft festgelegt: „Dass wir keinen Spieler mehr verkaufen werden, den wir sportlich vermissen würden. Und dieses ungeschriebene Gesetz gilt bis heute. Für einen Spieler wie Olise gibt es kein Preisschild, das uns zucken lassen würde.“
Vom Unbekannten zum Robben-Erben – Die Geschichte von Bayern-Star Olise




Mit seinen Aussagen bestätigt Rummenigge die Einstellung der derzeit sportlich verantwortlichen Bayern-Bosse: Beim deutschen Rekordmeister sieht man Olise, der einen Vertrag bis 2029 besitzt, als Schlüsselspieler für die kommenden Spielzeiten. Selbst (Welt-)Rekordangebote können daran nicht das Geringste ändern. Der FCB ist der einzige der 18 Bundesligavereine, den man definitiv nicht als „Verkaufsverein“ bezeichnen kann.
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