Große Verbundenheit mit Fans

Nach Abgang: Ex-Bayern-Star wird bei Debüt gefeiert

Beim FC Bayern von Teilen der eigenen Fans kritisiert, zeigt sich Leroy Sané nach seinem ersten Spiel im Trikot von Galatasaray von der Herzlichkeit begeistert.

Istanbul – Ex-FCB-Spieler Leroy Sané hat ein umjubeltes Debüt für den türkischen Meister Galatasaray Istanbul gefeiert. Schon vor dem Anpfiff heizte er selbst die Stimmung auf den Rängen des RAMS-Parks mit verschiedenen Gesten an.

Sportler-Familie, Freundin und Kinder – Bayern-Abgang Leroy Sané privat

Die Zeit von Leroy Sané beim FC Bayern München ist vorbei. Der 29-Jährige Nationalspieler schließt sich ablösefrei Galatasaray Istanbul an.
Bei seiner Ankunft am Flughafen in Istanbul wurde Sané bereits von zahlreichen frenetischen Fans empfangen.
Mit seinem Wechsel in die Türkei sorgt der ohnehin nicht immer unumstrittene Sané für weiteren Diskussionsstoff. Doch wie sieht eigentlich das Privatleben des Flügelspielers aus?
Die Eltern von Leroy Sané sind Regina Weber und Souleymane Sané. Sie sind natürlich auch häufig als Gäste auf der Tribüne zu sehen und legten ihm das Sport-Talent wohl maßgeblich in die Wiege.
Sportler-Familie, Freundin und Kinder – Bayern-Abgang Leroy Sané privat

Fan-Euphorie um Sané in Istanbul

Nachdem der 29-Jährige erst am Donnerstag ins Training eingestiegen war, wurde er bei seinem ersten Auftritt nach dem Wechsel vom FC Bayern beim 3:1-Sieg im Testspiel gegen den Ligue-1-Klub Racing Strasbourg in der 75. Minute für den früheren Freiburger Roland Sallai eingewechselt.

Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden: Sallai traf in der 5. Minute zum 1:0, es folgte ein Doppelpack von Baris Alper Yilmaz (50., 69.), Strasbourgs Miloš Luković gelang in der 81. Minute noch der Ehrentreffer für die Franzosen.

Sané zeigte nach seiner Einwechslung eine engagierte Leistung, die türkische Fan-Euphorie um ihn war deutlich spürbar, sowohl in der Arena wie auch im Netz. Dem 70-fachen deutschen Nationalspieler tut das ganz offensichtlich sehr gut, wie er in einem Interview auf dem Youtube-Kanal seines neuen Vereins verdeutlicht.

Bereits vor der Partie in Istanbul: Viel Kommunikation, Emotion zwischen Sané und den Gala-Fans.

Sané schwärmt von der Atmosphäre im RAMS-Park

Als ich mit Bayern hier gespielt habe, war hier eine tolle Atmosphäre. Genau die gab es auch jetzt. Ich war sehr aufgeregt und glücklich, hierher zu kommen. Ich bin unseren Fans dankbar. Sie zeigen seit dem ersten Tag meiner Ankunft eine große Verbundenheit mit mir, sind sehr herzlich. Ich habe das ganze Spiel über einfach nur Glück gespürt. Die Atmosphäre in Istanbul begeistert und motiviert mich sehr. Ich glaube, dass wir sehr erfolgreich sein werden. Wir werden eine tolle Zeit zusammen haben.“

Nach fünf Jahren beim FC Bayern hat Leroy Sané für viele ebenso überraschend wie unverständlich beim türkischen Traditionsklub einen Vertrag bis 2028 unterzeichnet. Obwohl er sich insgesamt in München und beim FC Bayern sehr wohl gefühlt hatte, werden seine Beweggründe immer offensichtlicher. Sehr viel Emotion, Wertschätzung, dennoch auch die sportlichen Perspektiven.

Dieser Artikel entstand in einer Content-Partnerschaft mit fcbayerntotal.com

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Als Führungsspieler in den deutschen WM-Kader, aber auch Risiko

Denn mit dem 25-maligen türkischen Meister spielt der Tempodribbler in der kommenden Saison in der Champions League. In Istanbul will er laut eigenen Aussagen „eine absolute Führungsrolle übernehmen“ und sich über starke Leistungen bei Julian Nagelsmann auch für die WM 2026 empfehlen.

Sané hat mit seinem Wechsel in die nicht erstklassige türkische Süper Lig einen in Fußball-Deutschland sehr umstrittenen Weg eingeschlagen. Ex-FCB-Spieler Mario Basler fordert gar den Bundestrainer auf, ihn deswegen nicht mehr für die Nationalmannschaft zu berücksichtigen. Der hochsensible 29-Jährige geht damit natürlich ein großes Risiko: Liefert er nicht so ab, wie es die leidenschaftlichen Gala-Fans von ihm erwarten, kann die große Begeisterung um ihn am Bosporus auch ziemlich schnell ins Gegenteil umschlagen.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Hakan Nural

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