Sieg gegen Saudi-Arabien

Deutscher WM-Gegner Ecuador gewinnt Härtetest

Beim 2:1-Sieg gegen Saudi-Arabien zeigte sich Deutschlands WM-Gegner Ecuador in guter Frühform. Und das ohne zwei seiner besten Spieler.

Ecuador, einer der drei deutschen Vorrundengegner bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko, hat das Vorbereitungsspiel gegen Saudi-Arabien in der Nacht mit 2:1 gewonnen und sich dabei in guter Frühform gezeigt. Und das, obwohl die Südamerikaner auf gleich zwei ihrer besten Spieler noch verzichten mussten.

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Denn die Verteidiger Willian Pacho (Paris St. Germain) und Piero Hincapié (FC Arsenal) standen sich am Abend noch im Champions-League-Finale gegenüber, das PSG im Elfmeterschießen für sich entschied.

Kurz vor WM-Star: DFB-Gegner Ecuador siegt – Prunkstück ist die Abwehr

Jackson Porozo (35.) und Anthony Valencia (51.) erzielten die Tore Ecuadors zur 2:0-Führung im Sports Illustrated Stadium in Harrison/New Jersey. Der Anschlusstreffer durch Sultan Mandash (87.) kam für Saudi-Arabien zu spät. Die Nationalmannschaft Ecuadors ist damit seit dem September 2024 ungeschlagen, als es in der WM-Qualifikation in Brasilien eine 0:1-Niederlage gab. Seitdem stehen für das Team sechs Siege und elf Remis zu Buche.

Auch der zweite Platz in der WM-Qualifikation Südamerikas zeigt, dass Julian Nagelsmann und seine Mannen gut daran tun, diese Mannschaft auf keinen Fall zu unterschätzen. Das Prunkstück der Südamerikaner, die bei der letzten Copa America im Viertelfinale im Elfmeterschießen an Argentinien scheiterten, ist die Defensive. In allen 18 Quali-Spielen musste man gerade mal fünf Gegentore hinnehmen. Seit April 2022 kassierte das Team nur dreimal zwei Tore in einer Partie, aber nie mehr.

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Manuel Neuer (Tor, Bayern München): Er beendete nach der EM 2024 zunächst seine Nationalmannschaftskarriere – nun kehrt er spektakulär zurück und wird Nagelsmanns Nummer 1 bei der WM. Mit 40 Jahren wird es wohl letztes großes Turnier werden. Seine Rückkehr ist die größte Überraschung der gesamten Kaderplanung.
Oliver Baumann (Tor, TSG Hoffenheim): Baumann hatte sich in der WM-Qualifikation als neue Nummer Eins etabliert und war von Nagelsmann lange öffentlich als Stammtorhüter bezeichnet worden. Trotz dieser bitteren Situation bleibt Baumann im Kader und wird als Nummer Zwei eine wichtige Backup-Rolle einnehmen.
Alexander Nübel (Tor, VfB Stuttgart): Nübel fährt als dritter Torhüter zur WM. Der VfB-Keeper hat beim Stuttgarter Vizemeister eine solide Saison gespielt und gilt als langfristige Perspektive im DFB-Tor.
Jonas Urbig (Tor, Bayern München): Urbig hat sich in München als designierter Neuer-Nachfolger in Stellung gebracht – in dieser Saison stand er in 18 Partien im Tor des Rekordmeisters, darunter Champions-League-Einsätze, und überzeugte dabei durchgehend.
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Am nächsten Sonntag testet die Auswahl von Trainer Sebastián Beccacece ein letztes Mal gegen Guatemala, ehe sie am Sonntag darauf mit der Partie gegen die Elfenbeinküste in das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) startet. Weitere Gegner in der Gruppe E sind Curacao und Deutschland. Für Saudi-Arabien beginnt die WM am 15.6. mit der Partie gegen Uruguay. Danach geht es in Gruppe H noch gegen Spanien und Kap Verde.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Brazil Photo Press

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