Wochenlanger Ausfall?
DFB und München besorgt – Nationalspieler muss verletzt pausieren
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat einen schweren Ausfall zu verkraften. Ein absoluter Leistungsträger hat sich im Training verletzt.
Wolfsburg – Bittere Nachrichten für den DFB, aber auch den FC Bayern München. Joshua Kimmmich hat sich im Training verletzt und konnte nicht am Abschlusstraining vor dem wichtigen WM-Quali-Spiel gegen Luxemburg (Freitag, 20.45 Uhr) teilnehmen. Das verkündete der deutsche Fußballbund am Donnerstag auf seinen Social-Media-Kanälen.
Die Sorgenfalten in München und auch bei Julian Nagelsmann dürften groß sein. Der DFB berichtet im Kaderupdate von folgendem Umstand: „Unser Capitano hat sich gestern beim Training eine Kapselverletzung im rechten Sprunggelenk zugezogen und wird morgen zwar mit dem Team nach Luxemburg reisen, aber nicht zum Einsatz kommen.“
Kimmich-Verletzung wohl nicht gravierend
Besonders bitter für Julian Nagelsmann, dass ausgerechnet der Schlüsselspieler Kimmich ausfällt. Und das vor den enorm wichtigen Qualifikationsspielen, um die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko einzutüten. Mit neun Punkten steht die DFB-Elf dank des besseren Torverhältnisses an der Spitze vor der Slowakei. Für die Qualifikation müssen wohl beide Spiele gewonnen werden.
Kimmichs Einsatz im entscheidenden Heimspiel gegen jene Slowakei am Montag (20.45 Uhr) in Leipzig steht derzeit wohl nicht in Frage. Auch Auswirkungen auf den weiteren Saisonverlauf beim FC Bayern sind vorerst nicht zu befürchten. Bundestrainer Nagelsmann wird bei der Pressekonferenz in Luxemburg am Donnerstag (18 Uhr) weitere Details zur Verletzung erläutern.
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Der Ausfall des nächsten Leistungsträgers zwingt Nagelsmann zu taktischen Änderungen. Kimmich ist nicht nur als Kapitän, sondern auch als defensiver Stabilisator von enormer Bedeutung für das deutsche Spiel. Nun muss der Bundestrainer kurzfristig Alternativen finden, um die WM-Qualifikation erfolgreich abzuschließen. Ridle Baku könnte den Bayern auf der rechten Schiene ersetzen. Im Mittelfeld stünden Aleksandar Pavlovic und Leon Goretzka bereit. (tb)
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