Wintertransfer fast fix

Ebnoutalib kommt zur Eintracht: Krösche gewinnt gegen Schwegler

Eintracht Frankfurt steht unmittelbar vor dem dritten Wintertransfer. Younes Ebnoutalib hat sich für die Hessen entschieden.

Frankfurt – Eintracht Frankfurt hat sich im Transferpoker um Younes Ebnoutalib gegen den VfL Wolfsburg und viele europäische Mannschaften durchgesetzt. Der Stürmer der SV Elversberg wird sich, sofern der Medizincheck erfolgreich verläuft, den Hessen anschließen. Laut Bild bezahlen die Hessen acht Millionen Euro Sockelbetrag und zwei Millionen Euro Boni. Auch Sky berichtet über den bevorstehenden Transfer.

Younes Ebnoutalib wagt den Sprung in die Bundesliga zur Eintracht

Sportvorstand Markus Krösche sticht somit Pirmin Schwegler, der Mitte Dezember neuer Manager bei den Wolfsburgern wurde, aus. Es ist ein überaus wichtiger Transfer für die Frankfurter. Seit den verletzungsbedingten Ausfällen von Jonathan Burkardt und Michy Batshuayi hat die Eintracht große Not im Angriff. Krösche wollte bestenfalls zum Vorbereitungsauftakt am 2. Januar 2026 Ersatz präsentieren.

Eintracht hat Ebnoutalib überzeugt

Das scheint dem Boss der Frankfurter zu gelingen. Krösche und Trainer Dino Toppmöller haben Ebnoutalib von einem Wechsel zur Eintracht überzeugt – sportlich und emotional. Der 22-Jährige besticht durch seine Athletik, Mobilität und Torgefahr. Ebnoutalib hat im Saarland eine herausragende Entwicklung genommen. Vor zwölf Monaten lief er für Viertligist FC Gießen auf. Jetzt steht der mit zwölf Treffern führende Torjäger der zweiten Liga zum Champions-League-Klub vor dem Sprung nach Frankfurt.

Sollte sich die Eintracht für die Playoffs qualifizieren, darf Ebnoutalib mitwirken. Für ihn ist der Sprung in die Heimat allerdings auch eine Herzensangelegenheit. Er ging seine ersten Schritte in den Stadtteilen Kalbach und Heddernheim. Danach folgte der Sprung zu RW Frankfurt und Wehen Wiesbaden. Nach weiteren zwei Spielzeiten bei Rot-Weiss Frankfurt ging es für ihn in Italien bei Perugia weiter.

Das Wunder von Barcelona – Als die SGE das Camp Nou übernahm

Im Viertelfinale der Europa-League 2021/22 traf Eintracht Frankfurt auf den FC Barcelona. Das Hinspiel, welches im Frankfurt stattfand, endete 1:1-Unentschieden. Im Hinspiel traf Ansgar Knauff kurz nach der Pause zum 1:0, Ferran Torres glich in der 66. Spielminute zum Endstand aus.
Im Rückspiel folgte dann der Abend, der unvergessen bleibt. Die Eintracht war zu Gast im Camp Nou. Das Spiel fand am 14. April 2022 und die Eintracht musste mit dem besseren Ergebnis in Barcelona überraschen. Für viele Experten galt Barcelona als klarer Favorit auf den Einzug ins Halbfinale.
Schon vor der Begegnung würdigte Eintracht-Präsident Peter Fischer die vielen mitgereisten SGE-Fans in der Innenstadt Barcelonas.
Schnell wurde schon weit vor der Begegnung deutlich. Die Anzahl der mitgereisten Auswärtsfans wird weit über dem gewohnten Level sein.
Das Wunder von Barcelona – Als die SGE das Camp Nou übernahm

Nach sechs Monaten in der U19 landete Ebnoutalib in der Sackgasse. Es war Ex-Eintracht-Profi Daniyel Cimen, der ihn nach Gießen holte. Dem damaligen Coach der Mittelhessen war schnell klar, dass Ebnoutalib wohl nicht lange zu halten sein wird. 20 Regionalligapartien und acht Torbeteiligungen später klopfte Elversberg-Manager Ole Book an.

Ebnoutalib steht vor einem gewaltigen Karrieresprung. Sein Vertrag soll laut Sky bis 2031 laufen. Es ist schon jetzt einer der spannendsten Deals der bevorstehenden Wintertransferperiode. Die Eintracht ist ab 9. Januar (gegen Borussia Dortmund) direkt gefordert. Sieben Partien stehen im ersten Monat des neuen Jahres an. Ebnoutalib wird somit große Chancen auf Spielpraxis haben.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Ralf Brueck

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare