Meinungsstarker Ex-FCB-Kapitän

Effenbergs überraschende Prognose zur Neuer-Zukunft

Die Entscheidung um die Zukunft von Manuel Neuer steht bevor. Seine aktuelle Verletzung heizt die Diskussionen an. Stefan Effenberg gibt dazu eine klare Prognose ab.

Bayern-Kapitän Manuel Neuer wird am 27. März 40 Jahre alt. Zwischen ihm und den Vereinsbossen wurde vereinbart, dass im Anschluss an dieses Jubiläum eine Entscheidung über seine sportliche Zukunft fallen soll: Wird der Weltmeister von 2014 noch einmal eine Saison beim Rekordmeister anhängen oder seine glanzvolle Karriere mit möglichst vielen Titeln beenden?

Der frühere FCB-Kapitän Stefan Effenberg ist heute TV-Experte.

Seine erneute Muskelverletzung – Faserriss in der linken Wade – hat die Diskussionen aber vorzeitig angeheizt. Die Verletzungspausen des für viele besten Torhüters der Fußballgeschichte häufen sich. Auch der frühere Münchner Kapitän Stefan Effenberg äußerte sich zur Neuer-Zukunft im „Doppelpass“ bei SPORT1: „In dem Alter tut dir eine Sommerpause sehr wohl sehr gut, um noch einmal um ein Jahr beim FC Bayern zu verlängern. Darauf wird es hinauslaufen: Manuel Neuer wird noch ein Jahr verlängern und Jonas Urbig mehr Spielzeiten geben.“

Kein Comeback zur WM, Ex-Teamkollege stimmt zu

Somit rechnet der Champions-League-Sieger von 2001 nicht mit einem Karriereende des FCB-Kapitäns nach der laufenden Saison, sondern erwartet ein weiteres Jahr mit Neuer. Anders sieht der 57-Jährige dagegen die Situation bei der deutschen Nationalmannschaft, dort schließt er Neuers Comeback aus.

Hinsichtlich einer möglichen Teilnahme an der Weltmeisterschaft im Sommer in den USA, Mexiko und Kanada sei aus Neuers Sicht „völlig richtig, sich diesen Belastungen nicht mehr auszusetzen.“ Ein Turnier mit Neuer werde „nicht passieren“, ist sich Effenberg sicher. Auch Neuer selbst hatte zuletzt unzweifelhaft bestätigt, dass es bei der WM 2026 keine Rückkehr ins deutsche Tor geben würde.

Guardiola, De Bruyne, Neuer: Die wichtigsten Weggefährten von Bayern-Trainer Vincent Kompany

Vercauteren war einer der ersten Trainer, der Kompany volles Vertrauen schenkte und ihn schon als Teenager als Abwehrchef einsetzte. Das Verhältnis war geprägt von Respekt und gegenseitigem Verständnis.
Kompany und Vanden Borre galten als die größten belgischen Talente ihrer Generation. Beide spielten gemeinsam in der Anderlecht-Jugend und debütierten früh in der ersten Mannschaft, verbunden durch eine enge Jugendfreundschaft.
Huub Stevens war Kompanys Trainer in seiner Zeit beim HSV und vermittelte ihm die Bedeutung taktischer Disziplin und defensiver Organisation. Das Verhältnis war von Respekt geprägt, auch wenn Kompanys Verletzungen verhinderten, dass sich ihre Zusammenarbeit langfristig entfalten konnte.
Beim HSV war Van der Vaart Mannschaftskapitän und ein Leitbild für den jungen Kompany. Der Belgier lernte von ihm, wie man auf und neben dem Platz Verantwortung übernimmt.
Guardiola, De Bruyne, Neuer: Die wichtigsten Weggefährten von Bayern-Trainer Vincent Kompany

Effenbergs Ex-FCB-Teamkollege Markus Babbel stimmte im Doppelpass dieser Meinung zu. Der 51-fache Nationalspieler geht sogar davon aus, dass Neuer dem FC Bayern noch mindestens eine weitere Spielzeit erhalten bleibt: „Manuel Neuer tut Jonas Urbig total gut. Er weiß, er kann sich etwas abschauen. Manuel geht, so wie ich das von außen verfolge, voll auf Urbig ein, hilft ihm, protegiert ihn“, zeigt sich der Europameister von 1996 überzeugt. Für Babbel wäre es ideal, wenn der 22-Jährige noch ein Jahr mit Neuer als Stammkeeper an seiner Seite erlebt, um „dann die Nummer eins zu sein.“

Aufgrund von Neuers Wadenverletzung wird Urbig, der seit seiner Verpflichtung vor einem Jahr bereits in 20 Pflichtspielen überwiegend souverän für den Rekordmeister auflief, in den nächsten Wochen sowieso Spielminuten sammeln. Zunächst beim nächsten BL-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt, mindestens aber noch beim deutschen Klassiker bei Borussia Dortmund am Monatsende.

Rubriklistenbild: © IMAGO

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