Einzelkritik gegen St. Pauli
Bayern-Noten gegen St. Pauli: Zwei Fünfer – doch ein Mann sorgt für Ekstase

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Manuel Neuer: Auch wenn Vincent Kompany seine Nummer eins nach dem durchwachsenen Auftritt gegen Auftritt demonstrativ in Schutz nahm: Ein solides Spiel gegen St. Pauli hätte die Diskussion im Keim erstickt. Allerdings sah er beim Gegentort wieder nicht gut aus. Neuer spekulierte er aufs lange Eck – und traf damit die falsche Entscheidung. Note: 5
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Konrad Laimer: Durfte erneut von Beginn an ran, obwohl er gegen Arsenal Körner gelassen hatte. St. Pauli war ein anderes Kaliber, aber ein Ballverlust von Laimer führte auch diesmal zum schnellen Gegentreffer. Insgesamt engagiert, aber nicht immer glücklich. Note: 4
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Minjae Kim: Erster Startelf-Einsatz seit Anfang November – und gleich entscheidend involviert: Das 0:1 ging auch auf die Kappe des Innenverteidigers, der beim Gegentor durch Hountondji nicht gut stand. Dafür machte er es mit dem Pass, der über Luis Diaz zum 1:1 durch Raphael Guerreiro führte, wieder gut. Insgesamt sah man ihm die mangelnde Spielpraxis aber an. Note: 4
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Jonathan Tah: War mit Upamecano zuletzt – bis zur Reise nach London – bestens eingespielt. Um auf dieses Niveau mit Kim zu kommen, dauert es. Nicht immer waren die beiden sich einig, wer wo zu stehen hatte, das führte vor allem in der Anfangsphase zu einigen Vorstößen St. Paulis. Tah sah dabei aber meist besser aus als Nebenmann Kim. Note: 3
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Tom Bischof: Ersetzte Josip Stanisic und machte das nicht schlecht. Schade, dass sein Knaller von außerhalb des Strafraums an den Pfosten klatschte (35.). Wirkte abgeklärt, orientierte sich als Linksverteidiger häufig auf die Achterposition. Note: 3
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Joshua Kimmich: Hatte nach dem 1:3 in London den Blick nach vorne gerichtet – und war nun als Anführer gefragt. Blöd, dass er mit einem schlechten Pass an der Entstehung des schnellen Gegentors beteiligt war. Auch danach nicht das beste Spiel des eigentlichen Spielmachers. Note: 4
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Aleksandar Pavlović: Der erste Abschluss (5.) ging auf seine Kappe. War ins Offensivspiel eingebunden, seine Pässe aber kamen zu oft nicht an. Note: 4
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Lennart Karl: In Bayerns Startelf derzeit dauerhaft gesetzt – und nicht mehr nur als Dribbler, sondern auch als Passgeber immer besser. Sein Pfostenschuss war lange die beste Chance (23.). Rückte nach der Einwechslung von Michael Olise nach innen – und dann schnell auf die Reservebank. Note: 3
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Raphaël Guerreiro: Auf der Zehnerposition engagiert – und als man gerade darüber nachdenken konnte, dass ihm zündende Ideen fehlen, zur Stelle. Einen Pass aus dem Liegen von Luis Diaz verwertete er acht Meter zum 1:1. Im eingespielten Offensiv-Team wirkte er häufig außen vor. Note: 3
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Luis Diaz: Konnte sich am Mittwoch gesperrt ausruhen, hatte aber gegen St. Pauli wie seine Nebenmänner zunächst Probleme, entscheidende Lücken in die Abwehr zu reißen. Einen guten Pass verwertete Harry Kane nicht (29.), den Pass des Monats per Hacke aber verwertete Raphael Guerreiro zum 1:2 (44.). Wurde mit zunehmender Spieldauer besser und aggressiver in seinen Aktionen - und verdient zum Mann des Spiels. Das 2:1 in der Nachspielzeit erlöste alle. Note: 1
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VonManuel Bonkeschließen
Hanna Raifschließen
Drei Tage nach dem 1:3 bei Arsenal London musste der FC Bayern gegen St. Pauli ran. Ein hartes Stück Arbeit – und nur eine Bestnote.
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