Trainingslager in den USA

Eintracht Frankfurts Leader fordert maximalen Einsatz vom Team

Eintracht Frankfurt macht sich in Kentucky bereit für die neue Saison. Rasmus Kristensen zeigt sich als aggressiver Anführer unbeeindruckt von der Hitze.

Louisville/Frankfurt – Der erste Tag der US-Tour von Eintracht Frankfurt in Louisville im Bundesstaat Kentucky hatte es in sich: Bei strahlendem Sonnenschein und tropischen 36 Grad Celsius absolvierten die Spieler gleich zwei intensive Trainingseinheiten, die ihre Grenzen ausloteten und den Teamgeist fördern sollten.

Hartes Eintracht-Training bei hohen Temperaturen

Während die erste 90-minütige Trainingseinheit nur vor den Augen von wenigen Journalisten stattfand, berichten die Augenzeugen von einer außergewöhnlich dynamischen Atmosphäre. Ein Reporter beschreibt das Treiben der Mannschaft gegenüber Absolut Fussball, dem Fußball-Portal von Home of Sports, als „besonders intensiv und zielgerichtet“.

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Die Allianz Arena beim Bundesliga-Heimspiel des FC Bayern gegen Borussia Mönchengladbach.
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Die zweite Einheit war dann auch für die zahlreichen Anhänger öffentlich zugänglich. Trainer Dino Toppmöller nahm dabei keinerlei Rücksicht auf Gluthitze. Das Training stand ganz im Zeichen von „Spielaufbau und Pressing“ - und das bei Temperaturen, die selbst hartgesottene Profis ins Schwitzen brachten.

Rund 100 Minuten lang floss der Schweiß in Strömen, während die Spieler sich gegenseitig lautstark Kommandos zuriefen und unterstützten. Es hatte etwas von einem Glutofen im Südosten der USA.

Kristensen ist weiterhin der Eintracht-Antreiber

Besonders auffällig war die Rolle eines aggressiven Leaders im Team: Wenn etwas nicht nach Plan lief, dann war es vor allem Rasmus Kristensen, der seine Mitspieler verbal wachrüttelte und jeden Ansatz von Schlendrian im Keim erstickte. Seine kompromisslose Art, das Team auch unter extremen Bedingungen zu Höchstleistungen zu treiben, prägte das gesamte Training.

Eintracht in den USA

Für Absolut Fussball, dem Fußball-Portal von Home of Sports, ist Michael Kopka mit dabei. Er ist Fan von Eintracht Frankfurt, seit er „denken kann“. Das erste Spiel im Waldstadion besuchte Kopka am 7.12.1972 gegen den VfB Stuttgart, er sah einen 2:1-Heimsieg. Er ist Besitzer einer Dauerkarte, lebenslanges Mitglied und Fördermitglied im Eintracht Frankfurt Museum.

Kopka schlendert in Richtung wohlverdiente Rente. Als Manager in einem globalen Konzern in Baden-Württemberg war er weltweit viel unterwegs: „Ich konnte die Eintracht auf allen Kontinenten als Deutschlands beste Mannschaft anpreisen.“ Michael Kopka wird die Eintracht nun in Kentucky genauestens unter die Lupe nehmen.

Nach den schweißtreibenden Einheiten suchten die erschöpften Profis Abkühlung in bereitgestellten Eistonnen - eine willkommene Erfrischung nach der Hitzeschlacht auf dem Trainingsplatz. Rund um die 30 Profis kümmern sich 70 Staff-Mitglieder um die Bedürfnisse der Spieler. Die Eintracht will nichts dem Zufall überlassen.

Eintracht vergisst seine Anhänger nicht

Und das Team vergisst die Anhänger nicht! Trotz der körperlichen Strapazen zeigten sich die Spieler nach der Einheit von ihrer besten Seite und nahmen sich Zeit für die ersten angereisten Fans aus Deutschland und den USA. Mario Götze, Kevin Trapp und Co. posierten für Erinnerungsfotos und signierten Memorabilien.

Rasmus Kristensen geht bei der Eintracht stets voran

Die intensive Doppelbelastung zum Auftakt der US-Tour zeigt: Das Team ist bereit, auch unter extremen Bedingungen alles zu geben - angetrieben von Führungsspielern wie Kristensen, die keine Kompromisse dulden.

Rubriklistenbild: © Eintracht Frankfurt

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