Drei Tage nach Transfer
Eintracht holt Neuzugang – Debüt ausgerechnet gegen den Ex-Verein
Eintracht Frankfurt hat einen neuen Mann zwischen den Pfosten. Der debütiert am Wochenende in der Bundesliga ausgerechnet gegen seinen früheren Klub.
Frankfurt – Tagelang hatte sich der Transfer angebahnt, am Mittwoch vermeldete Eintracht Frankfurt dann Vollzug. Michael Zetterer ist der neue Torhüter der SGE, der denn nach Paris abgewanderten Stammkeeper Kevin Trapp ersetzen soll. Zetterer unterschrieb einen Vertrag bis 2029 und soll schon am Wochenende sein Bundesliga-Debüt geben.
Die Natur dieses Debüts ist für Zetterer speziell: Am Samstagnachmittag (15.30 Uhr) geht es nämlich ausgerechnet gegen Werder Bremen. Den Klub, für den er dann erst seit drei Tagen nicht mehr spielt. Dass er zum Bundesliga-Auftakt zwischen den Pfosten stehen soll, steht im Übrigen bereits fest.
Eintracht-Neuzugang Zetterer debütiert ausgerechnet gegen Ex-Klub Werder
„Ich glaube schon, dass das was Spezielles ist – auch für ihn“, bestätigte Eintracht-Coach Dino Toppmöller vor dem Heimspiel gegen die Norddeutschen. „Wie sagt man so schön: Das sind die Geschichten, die nur der Fußball schreibt.“ Der 44-Jährige betonte, man habe Zetterer geholt, weil „wir überzeugt sind von ihm als Mensch und auch als Torwart, der in der Lage ist, hier Top-Leistung zu bringen.“
Zetterer selbst schlug angesprochen auf den kuriosen Zufall in eine ähnliche Kerbe. „Solche Geschichten schreibt nur der Fußball. Auf der einen Seite sehr komisch, auf der anderen freue ich mich alle wiederzusehen. Es wird spannend, aber ich hoffe natürlich auf ein super Ende für uns“, sagte der Schlussmann.
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Das Rennen um die Nummer eins im Frankfurter Tor ist trotz des geplanten Zetterer-Debüts indes noch nicht entschieden. Es wird ein Zweikampf zwischen Zetterer und dem erst 22-jährigen Kaua Santos erwartet. Das brasilianische Talent stand bislang in 14 Spielen für Eintracht auf dem Platz. Toppmöller ließ den Ausgang des Duells bewusst offen.
„Am Ende wird er jetzt am Samstag im Tor stehen und dann schauen wir einfach, wie sich die nächsten Wochen entwickeln“, erklärte Toppmöller den Zetterer-Einsatz und betonte: „Ich bin ja jetzt auch kein Hellseher und weiß, wie jetzt der weitere Verlauf von Kaua Santos ist.“ Womöglich kann der neue Mann sich ja ausgerechnet im Duell mit seinem alten Klub für höhere Aufgaben empfehlen. (mbo)
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