Unzufriedenheit bei SGE-Angreifer
Eintracht-Star hadert nach starkem Auftakt mit Reservistenrolle
Ein Star von Eintracht Frankfurt gerät nach tollem Saisonstart in die Krise. Jetzt äußert er seine Unzufriedenheit. Wie geht es für ihn weiter?
Frankfurt – Zwei Tore, eine Vorlage. Zwei Spiele, sechs Punkte – was für ein Saisonauftakt. Jean-Mattéo Bahoya, 20 Jahre jung, will mit Eintracht Frankfurt durchstarten. Nach tollen Auftritten ging es schleichend bergab. Mittlerweile hat der junge Angreifer seinen Stammplatz sogar verloren. Die Unzufriedenheit ist groß, kommt sogar ein Transfer infrage?
Noch vor wenigen Monaten türmten sich im Büro von SGE-Boss Markus Krösche die Anfragen, große Summen von bis zu 70 Millionen Euro wurden für den Franzosen geboten. Was ist seither passiert? Seit dem zweiten Spieltag war Bahoya in der Bundesliga nicht mehr an einem Treffer beteiligt, auch in der Champions League gelang ihm nichts Zählbares.
Eintracht-Star Bahoya unzufrieden: Vom Leistungsträger zum Bankdrücker
10 Minuten, 19 Minuten, 14 und 45, die letzten Bundesliga-Spiele zeigen eindrucksvoll, dass Bahoya aufs Abstellgleis geraten ist. Obwohl Can Uzun aktuell verletzt ist, kommt der 20-Jährige nicht mehr in Schwung. Sport1 liegen Informationen vor, dass Bahoya sichtlich unzufrieden mit seiner aktuellen Situation ist.
Einwechselspieler oder Joker sein? Das ist nichts für ihn. Nach dem Sieg und seinem Doppelpack gegen Bremen sagte er noch: „Vielleicht war es meine beste Leistung in Frankfurt. Ich hoffe, das ist erst der Anfang. Vielleicht kann ich diese Saison 20 oder mehr Tore schießen.“ Mittlerweile sieht jedoch nichts mehr danach aus, als würde Bahoya als Torjäger durch die Spielzeit marschieren.
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Im Oktober sprach der Franzose im Interview mit der L‘Equipe über seine Situation und zeigte sich durchaus selbstkritisch. „Ich habe hohe Erwartungen. Als Stürmer kann man zwar gute Leistungen erbringen, aber wenn man das Spiel ohne Stats beendet, fehlt etwas. Ich bin noch nicht egoistisch genug. Daran muss ich arbeiten, denn so ist der Fußball jetzt“.
Der Vertrag des jungen Stürmers bei der Eintracht läuft noch bis Sommer 2029, intern soll Krösche mindestens 80 Millionen Euro fordern. Die Klubs aus der Premier League haben ihr Interesse hinterlegt, ihnen ist in der Regel keine Summe zu hoch. Ein Verbleib in Frankfurt aber ist natürlich nicht ausgeschlossen – nach der Länderspielpause hoffen beide Seiten darauf, dass der Knoten platzt. (is)
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