1. Spieltag der WM
Last-Minute-Treffer beschert Elfenbeinküste WM-Auftaktsieg
Die Elfenbeinküste und Ecuador liefern sich ein unterhaltsames Duell, das jedoch lange ohne Treffer bleibt. Erst kurz vor Schluss treffen die Afrikaner. Den Ticker zum Nachlesen.
Fazit: Beide Teams lieferten sich von Beginn an ein Duell auf Augenhöhe. Die Elfenbeinküste biss sich zwar immer wieder an der gegnerischen Abwehr die Zähne aus, kam aber dennoch zu einigen Chancen. Ecuador hätte aber auch in Führung gehen können, traf jedoch zweimal nur die Latte. Nach der Pause ging es unterhaltsam weiter, die Afrikaner trafen dann ebenfalls die Latte. Auch in der Folge gab es trotz guter Abwehrarbeit immer wieder Chancen. Für die Entscheidung sorgte letztlich Amad Diallo, dem kurz vor Schluss der Lucky Punch gelang.
Vorbericht: Nach Deutschland und Curaçao treten mit der Elfenbeinküste und Ecuador auch die weiteren zwei Teams der Gruppe E in das Turnier ein. Fans, die das Spiel zwischen den beiden Gruppengegnern Deutschlands live im TV und Stream mitverfolgen wollen, müssen um 1 Uhr nachts die Geräte anschalten. Dann dürfen sie aber dabei zuschauen, wie sich einige Spieler ihren Kindheitstraum erfüllen.
Darunter eine Vielzahl von Spielern der Elfenbeinküste, die sich erstmals seit 2014 für eine Weltmeisterschaft qualifizieren konnte. Während damals Stürmerlegende Didier Drogba der große Star des Teams war, läuft jetzt eine Generation auf, die zum Großteil unter dem Eindruck des großen Stürmers vergangener Zeiten aufgewachsen ist. Darunter Leipzig-Profi Yan Diomande.
Elfenbeinküste gegen Ecuador im Liveticker: Starke WM-Gruppengegner für Deutschland
„Als kleines Kind, als ich in meinem Heimatland mit dem Fußball angefangen habe, war es mein Traum, eine WM zu spielen“, sagte Diomande vor dem Auftakt gegen Ecuador. Der 19-Jährige gehört zu den auffälligsten Spielern im ivorischen Kader, und das trotz seiner erst zehn Einsätze (drei Tore) für sein Land. Neben dem Leipziger steht mit Bazoumana Touré ein weiterer Bundesliga-Spieler (TSG Hoffenheim) im Kader der Elfenbeinküste.
Während die Elfenbeinküste, trainiert vom 42-jährigen Emerse Faé, ein hochtalentiertes Team beisammenhat, ist auch Ecuador alles andere als Laufkundschaft. Das dürfen sich neben den Ivorern auch die deutschen Fußballfans schon einmal hinter die Ohren schreiben. Ecuador beendete die Südamerika-Qualifikation an zweiter Stelle und ließ damit unter anderem Brasilien, Uruguay und Kolumbien hinter sich.
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Prunkstück der Ecuadorianer ist die Defensive. In 18 Qualifikationsspielen kassierte das Team des argentinischen Trainers Sebastián Beccacece nur fünf Gegentore. Konkret sorgten dafür federführend die Innenverteidiger-Stars Willian Pacho und Piero Hincapié, die deutschen Fans bestens aus der Bundesliga bekannt sein dürften. Dazu kommen Offensivtalente wie Kendry Páez (River Plate) und Jeremy Arévalo (VfB Stuttgart). (sch)
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