Emotionaler Premierentreffer

Erstes Tor für Bayern – die Geschichte hinter dem Diaz-Jubel

Luis Díaz hat bei seinem Pflichtspieldebüt für den FC Bayern ein starkes Ausrufezeichen gesetzt – und gleichzeitig einen bewegenden Moment geschaffen.

München – Beim 2:1-Erfolg im Franz-Beckenbauer-Supercup gegen den VfB Stuttgart erzielte der Kolumbianer in der 77. Minute den zweiten Treffer der Münchner. Doch die wahre Botschaft kam nach dem Tor: Díaz ehrte seinen verstorbenen Freund und Ex-Teamkollegen Diogo Jota.

Luis Diaz bejubelt seinen ersten Treffer beim FC Bayeern.

Unmittelbar nach seinem Tor setzte sich der Neuzugang in den Schneidersitz, hob die Hände wie mit einem unsichtbaren Controller – die typische Jubelpose von Diogo Jota. Der Portugiese, der im Sommer überraschend verstorben war, hatte das Symbol als leidenschaftlicher Gamer zu seinem Markenzeichen gemacht. Es war ein besonderer Moment für Diaz, ein emotionaler Augenblick, der gezeigt hat, dass er nicht nur ein fantastischer Spieler, sondern auch ein großartiger Mensch ist.

Bayern-Coach lobt Diaz’ Energie

Auch Trainer Vincent Kompany hob die Leistung und Ausstrahlung seines neuen Flügelstürmers hervor: „Ich glaube, er wird für uns viele Tore machen. Seine Energie ist einfach ansteckend. Es war heute nicht nur sein Tor, sondern auch seine Energie für die Mannschaft.“ Der Coach stellte damit nicht nur Díaz’ Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor, sondern auch dessen Einfluss auf das gesamte Team heraus.

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Schon in den Wochen zuvor hatten Fans des FC Liverpool und der Wolverhampton Wanderers ihrem ehemaligen Spieler mit Bannern, Choreografien und Gesängen gedacht. Nun setzte auch Díaz im Bayern-Trikot ein Zeichen – und brachte den Geist seines Freundes auf den Rasen. Sein erstes Tor für die Bayern war damit nicht nur sportlich ein Ausrufezeichen, sondern auch ein emotionaler Gruß an einen besonderen Menschen. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

Rubriklistenbild: © Getty Images

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