Es geht um seine Gesundheit
Das steckt hinter Kims früher Auswechslung
Gegen Dortmund wurde Minjae Kim nach 52 Minuten ausgewechselt. Der Grund dafür waren Kreislauf-Probleme – doch der Innenverteidiger beißt derzeit auf die Zähne.
Völlig verdutzt schaute Eric Dier nach dem zwischenzeitlichen 0:1 am Samstag gegen Borussia Dortmund (2:2). Der Engländer war offenbar genauso verwundert wie alle Bayern-Fans, dass ausgerechnet seinem Abwehrkollegen Minjae Kim ein solcher Fehler unterlaufen war.
Dauerbrenner trotz Bronchitis
Beim Treffer (48.) von Maximilian Beier wirkte der Südkoreaner orientierungslos. Unüblich für Kim, aber nachvollziehbarer, wenn man seinen Gesundheitszustand kennt. Nur sechs Minuten nach dem Fauxpas nahm ihn Trainer Vincent Kompany vom Feld.
Offenbar eine Schutzmaßnahme. Nach tz-Informationen soll dem Betreuerteam aufgefallen sein, dass Kim Kreislaufprobleme hatte.
Seit der Partie gegen St. Pauli am 29. März (3:2) spielte das Abwehrmonster trotz einer starken Bronchitis, die noch immer nicht vollständig auskuriert ist.
Hinzu kommt eine Achillessehnenentzündung, die den Südkoreaner seit Oktober plagt und die zuletzt wieder schmerzhafter wurde.
Zur Wahrheit gehört aber auch: Kim ist bewusst, dass er vor dem 0:1 gegen den BVB keine gute Figur abgegeben hat. „Das erste Tor darf uns nicht passieren.“
Kim kämpft für die Mannschaft
„Das weiß er selbst, das ist eine einfache Flanke, Minjae verliert seinen Gegenspieler aus den Augen. Er spürt ihn nicht, woher er kommt”, sagte Sportvorstand Max Eberl, der Kim in der ersten Halbzeit allerdings ein „sehr sehr gutes Spiel“ attestierte.
Trainer Kompany kann und möchte in den titelentscheidenden Wochen nicht auf Kim in der Startelf verzichten. Und obwohl er seit Monaten gehandicapt spielen muss, stellt sich Kim in den Dienst der Mannschaft und kämpft für die Saisonziele des FCB.
Im Sommer steht die Club-WM an, wohl erst danach kann Kim endlich durchschnaufen und sich wieder vollständig regenerieren.
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