Frühe Rote Karte

Bayern gewinnen dank Matchwinner Luis Díaz deutlich im Topspiel gegen Hoffenheim

Der FC Bayern München gewinnt am 21. Spieltag gegen die TSG Hoffenheim. Kane sicher vom Punkt, Luis Díaz überragt alles. Der Ticker zum Nachlesen.

  • FC Bayern München – TSG 1899 Hoffenheim 5:1 (3:1)
  • Bayern gewinnen nach wackliger Anfangsphase deutlich – Rot gegen Hoffenheim umstritten
  • Der Ticker zum Nachlesen

Update, 16.29 Uhr: Die Aufstellung des FC Bayern ist da. Wie zu erwarten, geht Vincent Kompany kein Risiko ein und verzichtet auf Experimente:

Neuer - Stanisic, Upamecano, Tah, Davies - Pavlovic, Kimmich - Olise, Gnabry, Luis Díaz - Kane

Luis Díaz ließ sich auch von Grätschen der Hoffenheimer nicht stoppen.

Update, 16.02 Uhr: In etwas weniger als einer halben Stunde geben beide Teams ihre Aufstellung bekannt. Lässt sich an diesen bereits ein mögliches Offensiv-Spektakel ablesen oder verstärkt Hoffenheim gegen die Bayern die Defensive?

Vorbericht: Der FC Bayern München empfängt am Sonntag (17.30 Uhr) in der ausverkauften Allianz Arena die formstarke TSG 1899 Hoffenheim zum Spitzenspiel des 21. Bundesliga-Spieltags. Der deutsche Rekordmeister steht unter erhöhtem Erfolgsdruck, nachdem Verfolger Borussia Dortmund durch seinen 2:1-Erfolg in Wolfsburg den Rückstand auf nur noch drei Punkte verkürzen konnte. Befürchtungen rund um die Aufstellung der Bayern haben sich mittlerweile zerstreut.

Beim FC Bayern stehen gegen die TSG Hoffenheim alle Zeichen auf Sieg.

Auf den ersten Blick verspricht die Partie zwischen dem Tabellenersten und dem Dritten ein Offensivspektakel zu werden. Während die Bayern mit weitem Abstand die torgefährlichste Mannschaft der Liga sind (74 Tore), liegen die Hoffenheimer mit 43 erzielten Treffern auf dem geteilten zweiten Platz nach erzielten Toren. Allerdings lassen beide Teams hinten auch wenig zu. Und so steht auch eine taktisch geprägte Partie im Raum.

Live-Ticker: Bayern-Trainer Kompany kann gegen Hoffenheim auf Kane und Neuer zurückgreifen

Bayern-Coach Vincent Kompany kann bei dem wichtigen Heimspiel auf seine wichtigsten Stars setzen. Die unter der Woche erkrankten Manuel Neuer und Harry Kane kehrten rechtzeitig ins Mannschaftstraining zurück und stehen für die Begegnung zur Verfügung. Beste Vorzeichen also, um Borussia Dortmund zu zeigen, was man von deren Meisterschaftsansagen hält.

Ein Sieg gegen Hoffenheim dürfte auch besonders im Sinne von Joshua Kimmich sein. Der feiert seinen 31. Geburtstag und dürfte überhaupt kein Interesse daran haben, nach dem Spiel kritische Fragen zum neu entfachten Meisterschaftskampf zu geben. In den würden dann tatsächlich auch die Hoffenheimer einsteigen, sollten sie es schaffen, drei Punkte in München zu holen. Denn dann wären sie nur noch sechs Zähler hinter dem Rekordmeister.

FC Bayern knackt historischen Rekord: Die torgefährlichsten Top-Teams aller Zeiten

Platz 26: FC Bayern München 1971/72, 101 Tore. 
Als bisher torreichste Bundesliga-Mannschaft verfehlt der FC Bayern die Top 25 dieses Rankings um genau ein Tor. Die Meisterschaft gewinnen Gerd Müller (vorne) und Co. natürlich trotzdem.
Platz 19: Real Madrid 2010/11, 102 Tore.
Der erste von insgesamt neun Auftritten in dieser Statistik. Die Mannschaft von Real Madrid ist in diesen Jahren ein Who-is-who des Weltfußballs.
Platz 19, Manchester City 2013/14, 102 Tore.
Angeführt von Torjäger Sergio Agüero (r.) holt Manchester City den Premier-League-Titel.
Platz 19: Manchester City 2019/20, 102 Tore.
Sechs Jahre später replizieren die „Citizens“ ihr Offensivfeuer. Dieses Mal reicht es allerdings nicht für den Titel. City schießt zwar 17 Tore mehr als Meister Liverpool, holt aber 18 Punkte weniger.
FC Bayern knackt historischen Rekord: Die torgefährlichsten Top-Teams aller Zeiten

Auf erneute Spannung im Titelrennen hat FCB-Trainer Vincent Kompany aber so gar keine Lust. Der hat vor dem Spiel schon vorsichtshalber deutlich gemacht, wie der Hase läuft: „Wir haben Bock auf das Spiel. Wir haben immer gezeigt, wenn ein Gegner die Intensität bringen will, dann sind wir dabei. Das ist auch gut für die Fans.“ (sch)

Rubriklistenbild: © IMAGO/MIS

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