FCB-Kaderplanung für 2025/26

FC Bayern plötzlich vor Mega-Transfer von 60-Millionen-Juwel?

FC Bayern erwägt Rekord-Deal: Malick Fofana wäre teuerster U21-Transfer der Vereinsgeschichte. Ist München bereit für die Millionen-Investition?

München – Der FC Bayern München ist in der aktuellen Transferperiode mit einem möglichen Rekord-Deal in den Schlagzeilen. Im Fokus steht Malick Fofana, das vielversprechende Talent von Olympique Lyon. Der 20-jährige Flügelstürmer wird von mehreren europäischen Top-Vereinen umworben, darunter auch der FC Bayern.

Fofanas beeindruckende Leistungen und Bayerns strategische Überlegungen

Laut dem britischen Independent fordert Lyon eine Ablösesumme von 60 Millionen Euro für den jungen Belgier. Sollte der Transfer zustande kommen, wäre Fofana der teuerste U21-Transfer in der Vereinsgeschichte des deutschen Rekordmeisters. Bisher hält Mario Götze mit 37 Millionen Euro diesen Rekord, als er 2013 von Borussia Dortmund zu den Bayern wechselte.

Neben dem FC Bayern zeigen auch andere Spitzenklubs Interesse an Fofana. Arsenal, Chelsea, Liverpool, Fulham und Nottingham Forest sind ebenfalls im Rennen um die Verpflichtung des jungen Talents. Hinzu kommen RB Leipzig und der italienische Meister SSC Neapel, die auch ihre Fühler nach dem Flügelspieler ausgestreckt haben. Ein schneller Transfer scheint jedoch unwahrscheinlich, da Olympique Lyon auf ein Wettbieten hofft, um die eigenen finanziellen Schwierigkeiten zu überwinden.

Millionenfresser und Bankwärmer: Die größten Flop-Transfers des FC Bayern München

Breno, von Januar 2008 bis 2012 beim FC Bayern, 12 Millionen Euro Ablöse, 33 Spiele für den FC Bayern. 
Im Winter 2008 kam der hochtalentierte Innenverteidiger für eine beachtliche Ablösesumme vom FC São Paulo nach München. Schwere Knieverletzungen warfen den Brasilianer immer wieder zurück. Nachdem er unter Alkohol- und Medikamenteneinfluss 2011 sein Haus in Grünwald in Brand setzte, wurde er zu 3 Jahren und 9 Monaten Haft verurteilt. Nach seiner frühzeitigen Haftentlassung kehrte Breno zu seinen Jugendverein São Paulo zurück.
Edson Braafheid, von 2009 bis Januar 2011 beim FC Bayern, 2 Millionen Euro Ablöse, 19 Spiele für den FC Bayern.
Als Wunschtransfer von Louis van Gaal an die Säbener Straße gekommen, fand sich der Niederländer meistens auf der Bank wieder. Wurde 2010 für ein halbes Jahr an Celtic Glasgow verliehen und verließ Anfang 2011 München ablösefrei in Richtung Hoffenheim.
Danijel Pranjić, von 2009 bis 2012 beim FC Bayern, 7,7 Millionen Euro Ablöse, 85 Spiele für den FC Bayern. 
Für eine satte Ablöse wechselte der Kroate vom SC Heerenveen an die Säbener Straße. Genauso wie Braafheid ein Wunschtransfer von Louis van Gaal. Kam Pranjić unter dem Niederländer noch regelmäßig zum Einsatz, änderte sich dies in der Saison 2011/12 unter Jupp Heynckes. Der Vertrag wurde nicht verlängert und der Außenverteidiger verließ ablösefrei den Verein zu Sporting Lissabon. Ein sattes Minusgeschäft für den FC Bayern.
Landon Donovan, von Januar bis März 2009 beim FC Bayern, ausgeliehen, 7 Einsätze (kein Tor) für den FC Bayern.
Ausgeliehen von LA Galaxy während der Klinsmann-Ära, konnte der US-Boy auch im zweiten Anlauf in Deutschland nicht durchstarten (zuvor bei Bayer Leverkusen). Die Verantwortlichen in München waren froh, dass sie keiner festen Verpflichtung zugestimmt hatten und so trennten sich die Wege schnell wieder. In den folgenden Jahren wurde Donovan von Los Angeles zweimal zum FC Everton ausgeliehen. Auch hier blieb es bei Kurzbeschäftigungen.
Millionenfresser und Bankwärmer: Die größten Flop-Transfers des FC Bayern München

Fofana hat in der vergangenen Saison eindrucksvolle Leistungen gezeigt. In 41 Pflichtspielen für Lyon erzielte er elf Tore und bereitete sechs weitere vor. Diese Leistungen haben ihn zu einem begehrten Spieler auf dem Transfermarkt gemacht.

Große Konkurrenz für FC Bayern

Transfer-Insider Fabrizio Romano hat Fofana bereits als potenziellen Kandidaten für den FC Bayern bezeichnet. Der Youngster selbst bevorzugt einen Wechsel zu einem Verein, der in der kommenden Champions League-Saison vertreten ist.

Bayerns Sportvorstand Max Eberl.

Für den FC Bayern könnte Fofana eine strategische Option sein, insbesondere wenn die bisherigen Wunschspieler für die Linksaußen-Position nicht verfügbar oder zu teuer sind. Die Münchner haben bereits nach den Konditionen für einen Transfer gefragt, doch noch ist unklar, ob sie bereit sind, die geforderten 60 Millionen Euro zu zahlen. Die kommenden Wochen werden zeigen sein, ob Fofana tatsächlich an die Säbener Straße wechselt oder sich für einen anderen Verein entscheidet. (smr)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON

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