Spannend

FC Bayern vor Chelsea-Spiel: Schiedsrichter mit Königsklassen-Debüt

Der FC Bayern begegnet in der Champions League Chelsea. Ein bemerkenswerter Schiedsrichter wurde nominiert. Er hat den FCB noch nie zuvor geleitet.

München – Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt in der Bundesliga möchte der FC Bayern auch auf der internationalen Bühne ein Ausrufezeichen an die Konkurrenz schicken. Am Mittwoch (17. September) tritt der FCB daheim gegen den FC Chelsea an. Für Schiedsrichter José María Sánchez Martínez ein besonderes Match, denn er pfeift den deutschen Rekordmeister zum allerersten Mal.

Die Bayern starten in der Allianz Arena in die Champions-League-Saison.

Der 41 Jahre alte Spanier sammelte schon einiges an Erfahrung in der heimischen La Liga, in der Königsklasse tritt er deutlich seltener in Erscheinung. Seine erste Dienstreise in Richtung München wird daher eine spannende werden, ob der Unparteiische sogar etwas nervös sein wird? Schließlich treffen zwei europäische Top-Klubs aufeinander.

Champions League gegen Chelsea: Schiedsrichter Sánchez Martínez pfeift FC Bayern zum ersten Mal

Die Bayern-Fans dürften am Mittwoch unweigerlich nicht nur an den Schiedsrichter denken, sondern auch an ein ganz besonderes Duell mit den Blues. Das Champions-League-Finale 2012 ging in die Geschichte ein, im eigenen Stadion mussten sich klar überlegene Münchner dem Gegner nach Elfmeterschießen geschlagen geben.

Insgesamt jedoch liest sich die Bilanz gegen die Londoner gar nicht schlecht. Nur einmal, und das bereits 2005, wurde verloren – das Drama in der Königsklasse wird durch das Elfmeterschießen nicht als Niederlage gewertet. 2020 traf man letztmals aufeinander, im Achtelfinale der Champions League ließ der deutsche Rekordmeister (3:0 und 4:1) nichts anbrennen.

Matthäus nur der Letzte: Fehden von Uli Hoeneß haben beim FC Bayern lange Tradition

Uli Hoeneß leitet seit Jahrzehnten die Geschicke des FC Bayern München. In dieser Zeit hat der Bayern-Patron schon häufig mit seinen Äußerungen für Ärger gesorgt.
Jüngstes Beispiel ist die Fehde mit TV-Experte und Rekordnationalspieler Lothar Matthäus. Die Wurzeln des Streits liegen im Bayern-Transferpoker um Nick Woltemade.
Matthäus hatte dem ehemaligen VfB-Stürmer einen Marktwert von 80 bis 100 Millionen Euro attestiert. Hoeneß reagierte daraufhin mit der Beleidigung, Matthäus habe „nicht alle Tassen im Schrank“. Kurze Zeit später legte er nach: „Wir haben uns wenig zu sagen, weil ich festgestellt habe, dass er noch keine neue Tasse gefunden hat“.
Das konnte Matthäus wiederum nicht auf sich sitzen lassen. In seiner Sky-Kolumne erwiderte er:  „Das meiste von dem, was Uli gesagt hat, habe ich als peinlich empfunden.“
Matthäus nur der Letzte: Fehden von Uli Hoeneß haben beim FC Bayern lange Tradition

Verzichten müssen die Roten am Mittwoch in jedem Fall auf Verteidiger Raphaël Guerreiro. Der Portugiese hatte sich nur 18 Minuten nach seiner Einwechselung gegen den HSV verletzt, die Bauchmuskeln benötigen Ruhe. Zuletzt setzte Trainer Vincent Kompany auf der linken Abwehrseite allerdings ohnehin auf Josip Stanisic. (is)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Ulrich Wagner

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare