Kompany ganz entspannt

FCB-Coach nach 6:1-Hinspielsieg mit klarer Antwort auf Gefahr der Unkonzentriertheit

Die Ausgangssituation vor dem Atalanta-Spiel ist für den FC Bayern nach dem 6:1 im CL-Achtelfinal-Hinspiel großartig, beinhaltet aber auch gewisse Gefahren.

Auf der Pressekonferenz vor dem Rückspiel gegen Atalanta Bergamo wurde Bayern-Chefcoach Vincent Kompany gefragt, ob es Probleme geben könnte, seine beim 6:1-Auswärtssieg so souveräne Mannschaft zu motivieren. Der Belgier antwortete in seiner typischen ruhigen Art: „Das ist meine Rolle in dieser Situation, ich möchte das vorleben, aber das müssen wir auch auf dem Platz zeigen.“

Vincent Kompany blickt dem Rückspiel gelassen entgegen.

So fiel es dem 39-Jährigen auch nicht schwer, die Gründe zu benennen, warum sein Team die scheinbar entschiedene Partie mit dem nötigen Ernst angehen wird: „75.000 Menschen kommen zum Spiel und wollen die Mannschaft unterstützen, das ist eine wichtige Basis, eine Arbeits- und Laufbereitschaft. Ich hoffe auf Spielfreude. Aber allein deswegen können wir uns niemals weniger erlauben.“

Kompany vor Bergamo-Kracher selbstbewusst: „Wir sind Bayern München“

Kompany hob dann erneut hervor, dass er und seine Spieler sich dessen absolut bewusst sind, für welch großen Verein sie tätig sind: „Wir sind Bayern München. (…) Wir haben keinen Raum, um zu locker in ein Spiel zu gehen. Das wollen wir nicht.“ Als Beweis nannte der FCB-Coach auch noch zügig die souverän gewonnenen Partien in der Sommer- und Wintervorbereitung: „Aber mein größtes Vertrauen ist, dass ich die Vorbereitungsspiele gegen Lyon, Salzburg oder Tottenham gesehen habe: Wir spielen keine Freundschaftsspiele.“

Auch die Frage der anwesenden Medienvertreter, ob er sich Sorgen machen würde, dass aufgrund des Streiks im Öffentlichen Personennahverkehr weniger Fans in die Arena kommen werden, wiegelte Kompany gewohnt souverän ab: „Wir hatten noch nie weniger Fans. Unsere Priorität liegt darauf, dass alle gesund kommen und gesund wieder heimfahren.“ Und zieht daraus erneut Motivation für seine Spieler: „Die Fans, die sich die Mühe machen, hinzukommen, sollen auch ein richtiges Spiel sehen. Das haben wir vor!“

Wie Jonas Urbig den steilen Aufstieg zum Neuer-Nachfolger im Bayern-Tor schaffte

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Kurz vor seinem neunten Geburtstag wechselt Jonas Urbig 2012 in die Jugendabteilung des 1. FC Köln. Hier wird er später zum Profi reifen. Sein Talent fällt früh auf.
Schon bei einem Jugendturnier in der Halle trifft Urbig 2019 mit den Nachwuchs-Geißböcken auf seinen späteren Arbeitgeber, den FC Bayern.
Schon mit 17 Jahren beginnt Urbig, regelmäßig mit der ersten Mannschaft zu trainieren. Seine schnellen Reflexe und mutiges Strafraumspiel heben ihn hervor.
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Zum Abschluss wurde der frühere Weltklasse-Innenverteidiger noch einmal deutlich: „Das ist ein Klub, der nie verlieren möchte.“ Der Applaus der FCB-Fans ist ihm abermals sicher – vor allem, wenn seiner Mannschaft in der Partie auch noch die Umsetzung gelingt. Der Rekordmeister ist übrigens erst einmal in seiner CL-Geschichte im Achtelfinale mit einem Auswärtssieg mit fünf Toren Unterschied ins Rückspiel gegangen. Das war in der Saison 2008/09: Nach einem 5:0 bei Sporting Lissabon wurde das Rückspiel in der Allianz Arena mit 7:1 gewonnen.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Ulrich Wagner

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