Bayerns Díaz-Plan wackelt

Offenbar neue Probleme in Díaz-Verhandlungen für den FC Bayern

Luis Díaz strebt einen Wechsel zum FC Bayern an, doch sein Mini-Gehalt könnte die Verhandlungen mit Liverpool nun verkomplizieren.

München – Luis Díaz will zum FC Bayern – das ist längst kein Geheimnis mehr. Schon während der Klub-WM in den USA erhielten die Münchner eine mündliche Zusage des Kolumbianers. In München hofft man, dass man den Deal in den kommenden Tagen über die Bühne bringen kann.

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Torhüter Manuel Neuer hat hingegen noch einen gültigen Vertrag bis zum 30.06.2026.
Genau wie Nationalspieler Leon Goretzka. Dieser galt in der vergangenen Saison als möglicher Abschiedskandidat beim FCB, kämpfte sich jedoch zurück und war in der Meistersaison ein wichtiger Faktor.
Serge Gnabry hat ebenfalls einen gültigen Vertrag bis zum 30.06.2026. Der Flügelspieler lief in der abgelaufenen Saison jedoch seinen eigenen Erwartungen hinterher. (7 Tore, 8 Vorlagen)
Der flexibel einsetzbare Raphaël Guerreiro hat beim FC Bayern noch einen Vertrag bis zum 30.06.2026.
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Das Niedrige Gehalt wird zum Verhängnis

Wie die BILD berichtet, hat der FC Liverpool mittlerweile grünes Licht für konkrete Verhandlungen mit dem FC Bayern gegeben. Berater Raúl Costa hielt sich vor der Abreise des LFC zur Asienreise mehrere Tage in Liverpool auf, um mit den Klubverantwortlichen über einen möglichen Deal zu sprechen. Das Ergebnis: Die Reds sind verhandlungsbereit – doch eine unerwartete Hürde könnte dem FC Bayern nun teuer zu stehen kommen.

Der Knackpunkt: das Gehalt von Díaz. Nach BILD-Informationen verdient der Flügelstürmer derzeit lediglich 2,7 Millionen Euro netto pro Jahr – ein absolutes Mini-Gehalt für einen Premier-League-Star seines Formats. Liverpools Sportchef Michael Edwards weiß: Verlässt Díaz den Klub, muss ein Ersatz verpflichtet werden, der deutlich teurer sein wird – nicht nur in der Ablöse, sondern vor allem beim Gehalt. Und genau das beeinflusst die Bilanz, auf die Edwards besonderen Wert legt. Die Folge: Die geforderte Ablöse für Díaz fällt entsprechend hoch aus.

Bayern bleibt hart bei der Ablöse

Laut dem Bericht liegt Bayerns Schmerzgrenze für den Díaz-Transfer bei rund 75 Millionen Euro. Höher will man in München nicht, bei der Ablöse nicht gehen. Trotzdem zeigt man sich an der Säbener Straße zuversichtlich. Innerhalb der nächsten sieben bis zehn Tage soll der Deal über die Bühne gehen. In England machten zuletzt noch Meldungen die Runde, wonach der FCB bereit sei, bis zu 80 Millionen Euro für Diaz zu zahlen.

Luis Diaz

Um den Preis für Díaz etwas zu drücken, diskutieren beide Seiten aktuell über verschiedene Modelle. Eines davon: Liverpool könnte im Rahmen des Transfers eine Weiterverkaufsklausel erhalten. Sollte Díaz etwa in drei Jahren nach Saudi-Arabien wechseln, könnten die Reds am Erlös beteiligt werden.

Die Bayern wollen dem Kolumbianer einen Vertrag bis 2029 vorlegen. Im Raum steht ein Jahresgehalt von 14 Millionen Euro brutto plus Bonuszahlungen. Damit würde Diaz einen ordentlichen Sprung machen. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

Rubriklistenbild: © Getty Images

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