Erinnerung an FCB-Disput
Nach Lewandowski: Droht auch Flick der Rauswurf beim FC Barcelona?
Gemeinsam beim FC Bayern und 2024/25 beim FC Barcelona äußerst erfolgreich, könnte im Sommer 2026 sowohl Robert Lewandowski als auch Hansi Flick das Barça-Aus drohen.
Barcelona - Nachdem sich in den letzten Tagen die Negativmeldungen um den ehemaligen FCB-Toptorjäger Robert Lewandowski beim FC Barcelona gehäuft hatten - Verletzungspause und offensichtlich keine Vertragsverlängerung im Sommer 2026, gerät nun sein Coach Hansi Flick in den Fokus. Gemeinsam hatten die FC-Bayern-Triple-Helden von 2020 den katalanischen Topclub 2024/25 zurück in die Erfolgsspur und zum Double in Spanien geführt.
Das scheint beim eigenwilligen Barça-Präsidenten Joan Laporta jedoch keine Nachhaltigkeit zu genießen. Seit Sommer 2024 und nunmehr 70 Partien trainiert der frühere Bundestrainer Hansi Flick das Starensemble des FC Barcelona. Dass der 60-Jährige die Katalanen in seinem ersten Jahr direkt zum nationalen Double führte, hat dem Ex-Trainer des FC Bayern zunächst scheinbar reichlich Kredit verschafft.
Droht ein Flick-Konflikt mit Laporta wie einst beim FC Bayern mit Salihamidžić?
Ein Medienbericht berichtet nun aber davon, dass Flick über einen Spieler stolpern könnte, der aktuell nicht einmal die Fußball-Schuhe für den FC Barcelona schnürt. Kein Geringerer als Barça-Präsident Joan Laporta soll eine ganz konkrete Forderung an Flick stellen, wenn dieser seinen Posten als Chefcoach nicht verlieren möchte. Das berichtet das spanische Fußballportal Don Balón mit Verweis auf Quellen „aus dem Umfeld des FC Barcelona“.
Dabei ist die Rede von „einer Reihe von Maßnahmen“, die sicherstellen sollen, dass sich Flick „an die Bedürfnisse des Vereins anpasst“ und keine eigene Linie fährt. Offen nennt das Portal allerdings nur eine angebliche Forderung Laportas: Der Vereinsboss soll fordern, dass Ansu Fati eine neue Chance im Team erhält.
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Der 22-Jährige, der einst als Erbe von Lionel Messi bei Barça gegolten hatte, nach einem fulminanten Start in die Karriere aber in ein Loch fiel (Marktwert Ende 2020 80 Millionen Euro, derzeit 10 Mio) und von Verletzungen geplagt wurde, ist seit dem Sommer 2025 an die AS Monaco verliehen. Dort trumpft der ehemalige spanische Nationalspieler (10 Spiele/2 Tore) bislang groß auf. Nach fünf Pflichtspielen stehen bereits sechs Tore zu Buche.
Flick setzte dagegen in der vergangenen Spielzeit nur sehr sporadisch auf die Dienste des einstigen Supertalents, gerade einmal 298 Minuten standen zum Saisonende auf seinem Konto. Insgesamt stand Fati in 123 Pflichtspielen für den FC Barcelona auf dem Platz, dabei erzielte er 29 Tore und legte zehn Treffer auf. Dem Bericht zufolge fordert nun Laporta vehement, dass weitere Einsätze hinzukommen, Flick hingegen soll „nicht einmal in Betracht ziehen“, 2026/27 wieder auf Fati zu setzen.
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Es sollen „ernsthafte interne Probleme“ drohen, daher sei es sogar nicht mehr auszuschließen, dass Flick im Sommer 2026 seine Koffer packen muss, heißt es. Das Szenario erinnert etwas an den Disput über Personalentscheidungen zwischen Flick und damaligen FCB-Sportvorstand Hasan Salihamidžić in der Saison 2020/21, an dessen Ende Flick die Konsequenzen zog, den FC Bayern verließ und Bundestrainer wurde.
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