Verschiedene Ablösemodelle im Gespräch

Florian Wirtz wählt Liverpool statt FC Bayern – Was den Transfer aktuell ausbremst

Florian Wirtz bevorzugt offenbar den FC Liverpool – statt den FC Bayern. Der Transfer braucht aber mehr Zeit.

München – Schon vor Monaten erkor der FC Bayern Florian Wirtz zu seinem Transferziel Nummer eins für den Sommer aus. Nach einigem Hin und Her herrscht nun Gewissheit: Der Superstar von Bayer Leverkusen wird nicht nach München wechseln. Stattdessen will Wirtz offenbar zum FC Liverpool in die Premier League wechseln.

Bayer lehnte die ersten zwei Angebote ab

Diese Erkenntnisse sind nun allerdings nicht neu, schon seit Wochen ist die Wirtz-Entscheidung bekannt. Warum hat also noch keine der beiden Seiten Transfer-Vollzug verkündet? Warum stocken die andauernden Verhandlungen der beteiligten Klubs? Die Antwort ist einfach: Noch haben die Vereine keine Einigung über die Ablösesumme erzielen können.

Dem Vernehmen nach gab der frisch gebackene Premier-League-Sieger bisher zwei offizielle Angebote ab. Zunächst eines über 100 Millionen Euro fester Ablöse plus 15 Millionen in Bonuszahlungen. Dann ein 130-Millionen-Paket mit 118 Millionen Euro als festem Anteil. Beide Angebote lehnte Leverkusen ab. Die Werkself will noch deutlich mehr Geld für ihren absoluten Topstar.

Die Heimtrikots des FC Bayern der letzten 20 Jahre – ein Trikot wurde schon vor der Saison zum Klassiker

In der Saison 2005/06 ging der FC Bayern mit diesem roten Klassiker an den Start. Den Spielern um Mehmet Scholl und Martin Demichelis scheint es gefallen zu haben.
Saison 2006/07: Ein Jahr später hatte sich das Design bereits deutlich verändert. Nun zierten drei Streifen die Ärmel und Hosen des Trikots.
Das Trikot der Saison 2007/08 sorgte mit seinen weißen Querstreifen für eine Menge Aufsehen. Neuzugang Frack Ribéry präsentierte das Trikot seines neuen Arbeitgebers damals stolz.
Im Jahr danach liefen die Bayern-Stars im selben Heimtrikot auf. Lediglich das Auswärts- und das Europapokaltrikot veränderten sich.
Die Heimtrikots des FC Bayern der letzten 20 Jahre – ein Trikot wurde schon vor der Saison zum Klassiker

Leverkusen gibt bei Wirtz-Ablöse nicht nach

Wie unter anderem der kicker berichtet, will Leverkusen mehr als 150 Millionen Euro für Wirtz einnehmen. Eben diese Summe hatte Geschäftsführer Fernando Carro einst als Preisschild ausgerufen, seine Aussage aber wenig später revidiert. Nun will Leverkusen womöglich noch mehr verlangen, was bedeutet, dass die beiden Verhandlungspartner noch mindestens 20 Millionen Euro auseinanderliegen.

Wird wohl zum FC Liverpool wechseln: Florian Wirtz.

Um die große Lücke zwischen den jeweiligen Erwartungen zu verkleinern, stehen nun zwei Lösungswege zur Auswahl, schreibt der kicker. Zum einen könnte es eine weitere Verhandlungsrunde mit einem nochmals erhöhten Angebot geben. Zum anderen ist ein Szenario denkbar, in dem Liverpool neben barem Geld einen seiner Spieler in den Deal einbindet, um die Ablösesumme zu drücken.

Könnte LFC-Star Elliott zu Leverkusen wechseln?

Einer der Spieler, die für einen solchen Deal infrage kommen würden, ist Harvey Elliott, heißt es in dem Bericht weiter. Der Engländer ist im offensiven Mittelfeld sowohl zentral als auch auf den Außenbahnen flexibel einsetzbar und fürchtet in Liverpool wohl außerdem um seine Einsatzzeiten. Diese könnten sich mit der Ankunft von Wirtz noch weiter verringern.

Der 22-Jährige wäre für Leverkusen sicherlich interessant und könnte direkt daran mitwirken, die durch den Wirtz-Abschied entstehende Lücke in der Offensive zu schließen. Ob der Linksfuß allerdings selbst daran interessiert ist, aus der Premier League in die Bundesliga zu wechseln, gilt als fraglich. (mbo)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Jerry Andre

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