Interesse neu entfacht

Neuer Abwehrchef: Flick-Schützling aus Barcelona rückt erneut in den Bayern-Fokus

Die anhaltenden Unsicherheiten in der Defensive zwingen den FC Bayern zum Handeln. Dabei rückt ein alter Bekannter wieder ins Blickfeld: Ronald Araujo vom FC Barcelona.

München – Wie die spanische Sport berichtet, hat der FC Bayern erneut Informationen über den uruguayischen Innenverteidiger eingeholt. Bereits im vergangenen Jahr war Araujo ein Wunschkandidat der Münchner, doch eine Verpflichtung scheiterte damals an den hohen Ablöseforderungen der Katalanen. Nun könnte sich die Situation geändert haben: Obwohl der 26-Jährige erst im Januar seinen Vertrag bis 2031 verlängert hat, könnte seine Ausstiegsklausel von rund 65 Millionen Euro eine realistische Basis für Verhandlungen bieten.

Ronald Araujo

Araujo gilt als robuster, zweikampfstarker Verteidiger mit starken Führungsqualitäten – Attribute, die den Bayern zuletzt häufiger gefehlt haben. Zwar fühlt sich der Rechtsfuß grundsätzlich wohl in Barcelona, doch unter Hansi Flick scheint er nicht mehr die unumstrittene Nummer eins zu sein. In wichtigen Spielen, etwa im Champions-League-Duell gegen Borussia Dortmund oder dem Copa-del-Rey-Finale gegen Real Madrid, setzte Flick auf andere Optionen. Eine Rolle, die Araujo selbst ins Grübeln über seine sportliche Perspektive bringt.

Bayern forciert Suche nach Abwehrboss

Beim FC Bayern könnte Araujo einen potenziell frei werdenden Platz einnehmen. Minjae Kim, der im Sommer 2023 aus Neapel kam, zeigte in seiner zweiten Bayern-Saison Licht und Schatten. Besonders in der entscheidenden Phase der Spielzeit häuften sich seine Fehler, was intern für Unzufriedenheit sorgt. Ein Verkauf bei einem passenden Angebot ist nicht ausgeschlossen.

Wo schlägt der FC Bayern zu? Die aktuellen Transfergerüchte im Überblick

Schon im Januar wurde der FC Bayern intensiv mit Christopher Nkunku in Verbindung gebracht. Sportvorstand Max Eberl soll mit dem Spielerlager schon kurz vor einer Einigung gestanden haben. Eines der Hauptprobleme blieb die hohe Preisvorstellung des FC Chelsea. Jüngsten Medienberichten zufolge könnte der Ex-Leipziger im Sommer allerdings deutlich günstiger werden – und womöglich „nur“ 40 bis 45 Millionen Euro kosten.
Dass die Bayern Florian Wirtz (li.) unbedingt verpflichten wollen, ist längst kein Geheimnis mehr. Die Klub-Bosse wollen das Duo Wirtz/Musiala nicht nur in der Nationalmannschaft, sondern auch auf Vereinsebene sehen. Die Münchner wären wohl bereit, tief in die Tasche zu greifen, um das Supertalent am liebsten schon in diesem Sommer von Ligakonkurrent Bayer Leverkusen loszueisen.
Nick Woltemade steht bei den Bayern weit oben auf der Stürmer-Wunschliste. Der U21-Nationalspieler wechselte erst im vergangenen Sommer von Werder Bremen zum VfB Stuttgart, überzeugte seitdem die Bayern-Bosse von seinen Fähigkeiten. Sein Vertrag läuft noch bis 2028 – und beinhaltet keine Ausstiegsklausel.
Und noch ein deutscher Stürmer: Mit seiner überragenden Saison bei Mainz 05 spielte Jonathan Burkardt sich bereits in die deutsche Nationalmannschaft. Logisch, dass das auch den Rekordmeister auf den Plan ruft. Ex-Bayern-Profi Nils Petersen riet Burkardt aber jüngst, einen Bayern-Wechsel aufgrund geringer Einsatzchancen gut zu überdenken.
Wo schlägt der FC Bayern zu? Die aktuellen Transfergerüchte im Überblick

Neben Araujo prüfen die Bayern weitere Optionen für die Innenverteidigung. Jonathan Tah von Bayer Leverkusen, der ablösefrei auf dem Markt sein könnte, sowie Dean Huijsen vom AFC Bournemouth stehen ebenfalls auf der Liste. Besonders Huijsen, der eine Ausstiegsklausel über rund 60 Millionen Euro besitzt, soll großes Interesse geweckt haben. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

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