Einprägsame Niederlage
Frankreich-Superstar Mbappe mit emotionaler WM-Beichte
Wenige Tage vor Beginn der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko verrät ein Frankreich-Superstar, welche Niederlage ihn immer noch beschäftigt.
Vier Jahre sind vergangen, doch die Erinnerung an den WM-Abend von Lusail meidet Kylian Mbappé weiterhin konsequent. Das Endspiel gegen Argentinien zählt für viele Beobachter zu den spektakulärsten Partien der Fußballgeschichte. Für den französischen Kapitän ist es dagegen ein Kapitel, das er bis heute nicht noch einmal aufschlagen möchte. Die nächste WM steht schließlich bereits in den Startlöchern.
In einem Gespräch mit der Fantasy-Football-Plattform Sorare erklärte der Angreifer von Real Madrid, dass er sich die Begegnung seit dem Schlusspfiff kein einziges Mal angesehen habe. Zwar bezeichnete er das Finale als einzigartiges Fußballspiel mit unzähligen Wendungen, gleichzeitig sei die Niederlage nach Elfmeterschießen aber besonders schmerzhaft gewesen. Ein erneutes Anschauen könne alte Erinnerungen und Emotionen zurückbringen, so Mbappé.
WM-Rekord trotz Niederlage
Dabei lief das Turnier in Katar für den Stürmer ausgezeichnet: Im Alter von nur 23 Jahren stand er bereits in seinem zweiten WM-Finale und erzielte gegen Argentinien gleich drei Treffer. Vor allem seine furiose Aufholjagd in der Schlussphase brachte Frankreich überhaupt erst zurück ins Spiel, nachdem die Südamerikaner lange wie der sichere Sieger ausgesehen hatten.
Mit insgesamt fünf Toren in Weltmeisterschaftsfinals stellte Mbappé einen Rekord ein, den zuvor Geoff Hurst innehatte. Zudem sicherte sich der heute 27-Jährige als bester Torschütze des Turniers den Goldenen Schuh. Der Titel blieb ihm am Ende dennoch verwehrt, denn am Ende war es Lionel Messi, der den WM-Pokal in den Nachthimmel von Katar stemmte.
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Vor der Weltmeisterschaft 2026 richtet sich der Blick nun nach vorn. Als Kapitän führt Mbappé eine ambitionierte französische Mannschaft in das nächste globale Turnier. Zum Auftakt wartet mit dem Senegal ausgerechnet jener Gegner, gegen den Frankreich bereits bei der WM 2002 eine schmerzhafte Niederlage erlitt. Damals bedeutete das überraschende 0:1 den Beginn eines Turniers, das für den Titelverteidiger bereits nach der Gruppenphase endete.
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