Trotz Einigung

Bayern-Transfer? VfB spricht Woltemade-Machtwort

Trotz möglicher Transfer-Einigung mit Bayern: Der VfB Stuttgart erklärt Nick Woltemade für unverkäuflich – intern tobt jedoch ein Preispoker.

München – Trotz Einigung mit Bayern: Der VfB Stuttgart erklärt Nick Woltemade für unverkäuflich. Aktuellen Medienberichten zufolge ist in Stuttgart jedoch ein Preispoker ausgebrochen.

Die Transferposse um Nick Woltemade spitzt sich weiter zu. Während sich der 23-Jährige mit dem FC Bayern bereits mündlich auf einen Wechsel verständigt hat, stellt sich der VfB Stuttgart beim möglichen Woltemade-Transfer quer – zumindest öffentlich.

Bayern-Transfer? Stuttgart spricht Woltemade-Machtwort

Sportdirektor Fabian Wohlgemuth bezieht gegenüber der BILD klare Position: „Die Tatsache, dass diese Entwicklung nicht unbemerkt geblieben ist und wir nun fast täglich von Interesse anderer Vereine lesen, ändert nichts daran, dass Nicks Weg bei uns noch lange nicht zu Ende ist. Wir planen fest mit Nick und wollen auch im kommenden Jahr von seinen sportlichen Qualitäten profitieren. Es gibt kein alternatives Szenario.“

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Torhüter Manuel Neuer hat hingegen noch einen gültigen Vertrag bis zum 30.06.2026.
Genau wie Nationalspieler Leon Goretzka. Dieser galt in der vergangenen Saison als möglicher Abschiedskandidat beim FCB, kämpfte sich jedoch zurück und war in der Meistersaison ein wichtiger Faktor.
Serge Gnabry hat ebenfalls einen gültigen Vertrag bis zum 30.06.2026. Der Flügelspieler lief in der abgelaufenen Saison jedoch seinen eigenen Erwartungen hinterher. (7 Tore, 8 Vorlagen)
Der flexibel einsetzbare Raphaël Guerreiro hat beim FC Bayern noch einen Vertrag bis zum 30.06.2026.
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Auch Geschäftsführer Alexander Wehrle untermauert die Haltung des Vereins: Ein Verkauf ist kein Thema. Doch hinter den Kulissen brodelt es gewaltig. Laut BILD gibt es intern sehr wohl Diskussionen über einen möglichen Verkauf des Top-Stürmers.

Stuttgarter Streit über Schmerzgrenze

Während der Verein öffentlich auf stur schaltet, kursiert intern bereits eine Summe: 60 Millionen Euro gilt als festgelegte Untergrenze. Für den FC Bayern, der zwar großes Interesse an Woltemade hat, aber keine absurde Summe für einen potenziellen Backup zahlen will, ist das eine kritische Schwelle.

Nick Woltemade

Doch damit nicht genug: Einige VfB-Verantwortliche sollen sich vehement dafür aussprechen, den Preis auf mindestens 80 Millionen Euro anzusetzen. Argument: Die öffentlichen Aussagen zur Unverkäuflichkeit müssen im Fall der Fälle mit einem Preisschild unterfüttert werden, das realistisch kaum zu stemmen ist – selbst für den deutschen Rekordmeister.

Bayern bleibt ruhig – Verhandlungen erst nach der EM

Der FC Bayern, der mit Woltemade einen langfristigen Vertrag inklusive Gehaltsrahmen bis 2030 vereinbart haben soll, nimmt die Entwicklungen gelassen. Der Poker mit dem VfB soll erst nach dem Ende der U21-Europameisterschaft richtig Fahrt aufnehmen. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

Rubriklistenbild: © IMAGO

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