FCB wollte Stuttgarts Stürmer

VfB schließt die Tür - Woltemade-Transfer zum FC Bayern so gut wie geplatzt

Der Wechsel von Nick Woltemade zum FC Bayern steht offenbar unmittelbar vor dem Aus. Der Rekordmeister kümmert sich schon um eine Alternative.

München – Wie Sky berichtet, hat der VfB Stuttgart die Tür für einen Transfer von Nick Woltemade zum FC Bayern praktisch zugeschlagen. Laut dem Bericht soll Woltemade beim Supercup am morgigen Samstag sogar gegen die Münchner in der Startelf stehen. Am heutigen Donnerstag gab es im Poker um den Nationalspieler keine weiteren Entwicklungen.

Nick Woltemade

Die Bayern richten ihren Fokus nun stattdessen auf Dribbelkünstler Christopher Nkunku vom FC Chelsea. Gespräche mit den Londoner Premier-League-Klub laufen nach übereinstimmenden Medienberichten bereits, die im Januar getroffene Vereinbarung zwischen Nkunku und den Münchnern gilt weiterhin. Das bestätigte auch Sky.

Die „Blues“ bevorzugen einen endgültigen Verkauf und rufen demnach eine Ablösesumme von 35 bis 40 Millionen Euro auf. Der FC Bayern würde Christopher Nkunku dagegen lieber zunächst ausleihen, um die finanziellen Mittel flexibler einsetzen zu können. Das Online-Portal transfermarkt.de taxiert den Marktwert auf 35 Millionen Euro.

VfB Stuttgart bleibt bei Bayern-Transferziel Nick Woltemade hart

Damit endet vorerst eine wochenlange Transfer-Saga um Woltemade. Bereits am Mittwoch hatte der Rekordmeister gemeinsam mit dem Berater des 23-jährigen Stürmers eine verbesserte Offerte präsentiert. Das Paket soll sich auf über 60 Millionen Euro belaufen haben, ermöglicht durch den Verzicht der Spielerseite auf eine vereinbarte Verkaufsprovision.

Doch der VfB Stuttgart blieb hart – die Verantwortlichen forderten weiterhin mehr als 70 Millionen Euro. Nach einem kurzen Gespräch von nur 20 Minuten war das Thema für die Bayern deshalb abgehakt. Auch Woltemade-Berater Danny Bachmann hatte die Ablöseforderungen der Stuttgarter kürzlich als „marktfremd“ bezeichnet.

Spieler, Präsident, Legende – Uli Hoeneß: Ein Leben für den FC Bayern

Uli Hoeneß wird am 5. Januar 1952 geboren. Er wächst mit seinen Eltern Erwin und Paula sowie Bruder Dieter in Ulm auf. Die beiden Jungen kommen schnell zum Fußball. Die ersten Schritte gehen beide beim VfB Ulm, ein paar Jahre später folgt der Wechsel zur TSG Ulm 1846 (im Bild: Hoeneß in einem Freundschaftsspiel gegen Stuttgart im Jahr 1970).
Nach einer erfolgreichen Saison mit der TSG Ulm wechselt Hoeneß (m.) im Alter von 18 Jahren zum FC Bayern. Mit Paul Breitner (li.), der im selben Sommer ebenfalls nach München wechselt, ist Hoeneß schon seit Jugendtagen gut befreundet. Später werden die beiden sogar Mitbewohner.
Am ersten Spieltag der Bundesliga-Saison 1970/71 debütiert Hoeneß im Spiel gegen den VfB Stuttgart für den FC Bayern. Die Partie endet 1:1.
Gleich in seiner ersten Saison wird Hoeneß neben etablierten Größen wie Franz Beckenbauer (li.), Gerd Müller und Sepp Maier Stammspieler. Bayern wird Vize-Meister und gewinnt den DFB-Pokal.
Spieler, Präsident, Legende – Uli Hoeneß: Ein Leben für den FC Bayern

Die FCB-Klubführung glaubt nicht mehr daran, Woltemade in diesem Sommer verpflichten zu können. Stattdessen wird ein neuer Anlauf im kommenden Jahr erwogen, wenn der Vertrag des Stürmers nur noch bis 2027 läuft und der Preis sinken könnte. Stuttgart selbst hatte ohnehin nie ernsthaft mit einem Verkauf geplant – vor allem, weil in der kurzen verbleibenden Transferzeit kein gleichwertiger Ersatz verpflichtet werden könnte.

Die Bayern richten ihren Blick nun auf Nkunku, der mit seiner Variabilität in der Offensive sowohl im Zentrum als auch auf den Flügeln eingesetzt werden kann. Für den FC Chelsea erzielte der Franzose in der letzten Spielzeit 15 Tore in 48 Pflichtspielen. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

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