Zum letzten Gruppenspiel

Giulia Gwinn kehrt bei der Frauen-EM zum DFB-Team zurück

Giulia Gwinn hat sich gleich im ersten Gruppenspiel bei der Frauen-EM verletzt. Gegen Schweden will die Kapitänin immerhin für moralische Unterstützung sorgen.

Basel – Die deutsche Nationalmannschaft feiert im zweiten Gruppenspiel der Frauen-EM den zweiten Sieg. Gegen Dänemark gewinnt Deutschland durch ein Elfmetertor von Sjoeke Nüsken und einen Treffer von Lea Schüller mit 2:1. Kapitänin Giulia Gwinn war nicht mit dabei. Beim Auftaktmatch gegen Polen zog sich die Schlüsselspielerin eine Innenbandverletzung im linken Knie zu. Auch wenn die 26-Jährige bei der EM kein Spiel mehr absolvieren wird, kehrt die Spielerin zur Mannschaft zurück.

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Nach dem Rücktritt von Merle Frohms im Jahr 2024, etablierte sich Ann-Katrin Berger etwas überrascht als neue Nummer 1. Seitdem konnte die 34-Jährige nicht mehr verdrängt werden. Ihre Erfahrung und Stärke auf der Linie geben dem deutschen Team Sicherheit. Im Aufbau, kann sie noch etwas zulegen.
Ihre Vertreterin wird die 25-jährige Stina Johannes sein. In der Bundesliga machte sie sich bei Eintracht Frankfurt einen Namen. Für die A-Nationalmannschaft durfte sie bereits drei Mal zwischen den Pfosten stehen.
Ebenfalls mit dabei ist Ena Mahmutovic. Die 21-Jährige gilt als äußerst talentiert und wird aller Voraussicht nach die zweite Ersatzkeeperin im Kader von Christian Wück.
Natürlich ist auch Giulia Gwinn dabei. Die 25-Jährige übernahm nach dem Rücktritt von Alexandra Popp die Kapitänsbinde beim DFB-Team. Gwinn gilt als unangefochtene Stammkraft auf der rechten Abwehrseite. Neben der Defensivarbeit schaltet sie sich immer wieder auch in Offensivaktionen ein.
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Frauen-EM: Gwinn will beim letzten Spiel gegen Schweden ins Stadion

Bereits vor dem Erfolg der deutschen Frauen-Nationalmannschaft sendete Giulia Gwinn ihren Kolleginnen eine Grußbotschaft. Dazu habe sie versprochen, dass sie dem DFB-Team als größter Fan nun die Daumen drückt. Beim letzten Gruppenspiel gegen Schweden will Gwinn dann ihr Team zumindest von der Tribüne aus unterstützen. Das sagte Nationaltrainer Christian Wück nach dem Spiel bei der ARD.

In Zürich geht es im Letzigrund gegen die Schwedinnen dann um den Gruppensieg. Beide Teams haben sich durch ihre zwei Erfolge bereits für das Viertelfinale qualifiziert. Da Schweden ein besseres Torverhältnis hat, kann Deutschland nur mit einem weiteren Dreier Platz eins erobern. Die moralische Unterstützung der Kapitänin wird den Spielerinnen sicherlich weiteren Antrieb geben.

Giulia Gwinn wird wohl beim Spiel gegen Schweden im Stadion sein.

DFB-Team bei der Frauen-EM auch ohne Gwinn erfolgreich

Beim Teamfoto vor Spielbeginn hielten die Nationalspielerinnen noch Gwinns Trikot in die Kamera. Dazu trugen alle Mannschaftsmitglieder ein Armband mit der Aufschrift „GG7“, um an ihre verletzte Mitspielerin zu erinnern. Auch zahlreiche Fans gedachte auf den Tribünen der Kapitänin. Unter anderem war ein Plakat mit der Aufschrift „Wir zusammen für Giuli – gute Besserung“ zu sehen.

Bundestrainer Christian Wück lobte sein Team indes besonders in Bezug auf die Mentalität. Das Team scheint sich durch Rückschläge, wie den Ausfall von Giulia Gwinn, nicht unterkriegen zu lassen. Die nächste Bewährungsprobe gegen Schweden könnte dann weitere Erkenntnisse darüber liefern, wie weit es für die DFB-Elf am Ende wirklich gehen kann. (jsk)

Rubriklistenbild: © Imago/Ulmer

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