Neues Amt

Giulia Gwinn tritt in die Fußstapfen von Alexandra Popp

Giulia Gwinn übernimmt die Rolle von Alexandra Popp. Die 25-Jährige wird die deutsche Nationalmannschaft künftig als Kapitänin anführen.

München – Lange hatte es sich angekündigt, nun ist es offiziell: Giulia Gwinn wird die neue Kapitänin der deutschen Frauen-Fußballnationalmannschaft. Das gab Bundestrainer Christian Wück am Dienstagvormittag (18. Februar) auf dem DFB-Campus bekannt. Gwinn wird damit offiziell die Nachfolgerin von Alexandra Popp.

Giulia Gwinn wird neue DFB-Kapitänin

Überraschend kommt das nicht. Der Bayern-Star führte schon in der Vergangenheit die DFB-Elf des Öfteren als Spielführerin auf den Platz. Bisher aber immer nur entweder als Vertreterin von Popp, oder als Interims-Kapitänin. Das ist nun vorbei.

Und Gwinn kann ihre neue Rolle kaum erwarten. „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, und es erfüllt mich mit unglaublichem Stolz, Kapitänin der deutschen Frauen-Nationalmannschaft zu sein. Meine neue Rolle gehe ich mit großer Dankbarkeit, großem Respekt und großer Vorfreude an. Ich bin dankbar für das Vertrauen, das mir vom Bundestrainer und aus dem gesamten Trainer-Team entgegengebracht wird“, wird die 25-Jährige auf der Website des DFB zitiert.

Giulia Gwinn wird neue Kapitänin.

Wück hat vollstes Vertrauen in Gwinn

Weiter sagt sie: „Wir haben in unserer Mannschaft viele Führungsspielerinnen, die Verantwortung übernehmen können, wollen und werden. Diese Gemeinsamkeit ist mir sehr wichtig: Uns geht es um den größtmöglichen sportlichen Erfolg – das ist immer eine Gemeinschaftsleistung.“

Bundestrainer Wück sagte zur Beförderung von Gwinn: „Giulia ist eine absolute Leistungsträgerin. Sie ist meinungsstark und eine Persönlichkeit, die auf und neben dem Platz vorangeht. Dies hat sie auch in den vergangenen vier Länderspielen zu einhundert Prozent bestätigt. Das Vertrauensverhältnis des gesamten Trainer-Teams zu Giulia ist in kürzester Zeit extrem gewachsen. Ich bin davon überzeugt, dass sie eine hervorragende Kapitänin sein wird.“

Die Zukunft der DFB-Elf: Wer folgt auf Kroos, Müller und Neuer?

Noah Atubolu (Jahrgang: 2002), Tor: Die Nummer eins des SC Freiburg überzeugt im jungen Alter Woche für Woche in der Bundesliga. Durch die Europapokal-Spiele mit den Breisgauern ist Atubolu zudem bereits international erfahren. In der deutschen U21 fängt er inzwischen regelmäßig. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Diant Ramaj (Jahrgang: 2001), Tor: Ramaj gab sein Bundesliga-Debüt 2022 für Eintracht Frankfurt. Über Ajax Amsterdam kam er Anfang 2025 zu Borussia Dortmund, wo er irgendwann Stammtorhüter werden soll. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Jonas Urbig (Jahrgang: 2003), Tor: Wird Jonas Urbig der neue Manuel Neuer? Auf Vereinsebene soll er das, wechselte im Januar 2025 zum FC Bayern. Auf lange Sicht könnte er sich mit Atubolu um das deutsche Tor streiten. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Armel Bella-Kotchap (Jahrgang: 2001), Abwehr: Die Karriere des Überraschungs-Teilnehmers der WM 2022 ist auf Vereinsebene etwas ins Stocken geraten. Obwohl sein letzter Einsatz im DFB-Trikot aus dem Jahr 2022 datiert, ist mit dem Innenverteidiger mittel- bis langfristig in der Nationalmannschaft zu rechnen. (DFB-Bilanz bisher: Zwei A-Länderspiele, kein Tor.).
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Gwinn feiert Premiere wohl gegen die Niederlande

Ihre Premiere als neue Kapitänin dürfte Gwinn bereits am Freitag (alle TV-Infos zum Spiel) feiern, wenn für die deutsche Elf das erste Pflichtspiel unter dem neuen Bundestrainer ansteht. In Breda trifft das Wück-Team zum Nations-League-Auftakt auf die Niederländerinnen. Am darauffolgenden Dienstag geht es in Nürnberg im selben Wettbewerb gegen Österreich (18.15 Uhr/ZDF).

Als Vertreterin benannte Wück Defensiv-Allrounderin Janina Minge (25) vom VfL Wolfsburg. (kk)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Maximilian Koch

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