Erster von zwei möglichen Titeln
Gladbach-Neuzugang glänzt bei Traum-Comeback vor Wechsel zu Borussia
Vor seinem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach gelingt Kevin Diks beim FC Kopenhagen noch ein beeindruckendes Last-Minute-Comeback.
Mönchengladbach – Seit Januar hat Kevin Diks nur ein Ziel: Sich so erfolgreich wie möglich vom FC Kopenhagen zu verabschieden, um anschließend bei Borussia Mönchengladbach durchzustarten.
Gladbach-Neuzugang feiert unverhofftes Comeback
Von Erfolg schien seine Mission nicht gekrönt zu sein. Diks erlitt im April eine Oberschenkelverletzung und drohte Kopenhagen bis zum Ende der Meisterrunde der dänischen Superliga zu fehlen.
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Der indonesische Nationalspieler befand sich laut Gladbach-Boss Roland Virkus auf einem guten Weg, diesen bestätigte er am Sonntag. Am letzten Spieltag der Meisterrunde traf Kopenhagen auf den FC Nordsjaelland, Diks wurde zum Ende der ersten Halbzeit für den verletzten Gabriel Pereira eingewechselt und feierte sein unverhofftes Comeback.
Für den baldigen Gladbacher kam es noch besser: Kopenhagen gewann 3:0, Diks erzielte den dritten Treffer per Elfmeter selbst und besiegelte damit die Meisterschaft.
Der Hauptstadtklub hatte zum Ende der regulären Saison vier Punkte Rückstand auf den FC Midtjylland, sammelte in der anschließenden Meisterrunde 22 von 30 möglichen Punkten und setzte sich in der Endabrechnung mit einem Zähler Vorsprung durch.
Diks kann das Double mit Kopenhagen gewinnen
Vergolden kann Diks seinen Abschied am Donnerstag, dann trifft Kopenhagen im Finale des dänischen Pokals auf den Titelverteidiger Silkeborg IF. Dieser musste in die Abstiegsrunde der Superliga und hat sich dort an der Spitze durchgesetzt.
In der regulären Saison endeten beide Duelle zwischen Kopenhagen und Silkeborg mit 2:2, beim Rückspiel im November trug sich Diks in die Torschützenliste ein. Der Abwehr-Allrounder besticht regelmäßig mit seiner Torgefahr, war in 43 Saisonspielen elfmal erfolgreich.
Im Falle des Pokalsieges würde sich Diks mit fünf Titeln aus Dänemark verabschieden. Die diesjährige Meisterschaft ist seine dritte nach 2022 und 2023, in letzterem Jahr gelang obendrein der Pokalsieg. Zuvor gewann der 28-Jährige in den Jahren 2016 und 2017 mit Vitesse Arnheim respektive Feyenoord Rotterdam den niederländischen Pokal.
„Mit Kevin haben wir einen erfahrenen Spieler verpflichtet, nicht nur vom Alter her, sondern auch von den Spielklassen und vom internationalen Geschäft her“, freute sich Virkus vor dem 34. Bundesliga-Spieltag über die zeitnahe Ankunft des potenziellen zukünftigen Abwehrchefs. Mit dem nächsten Titel ist Diks wieder ein Stück erfahrener.
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