Ende einer Ära

Guardiola verlässt Manchester City offenbar nach der Saison

Manchester City steht vor einem Umbruch: Pep Guardiola soll die Skyblues nach dieser Saison verlassen. Ein Nachfolger wird bereits gehandelt.

Pep Guardiola wird Manchester City zum Saisonende verlassen – und das trotz laufendem Vertrag bis 2027. Der Spanier soll nach dem letzten Premier-League-Spiel gegen Aston Villa am Sonntag seinen Rücktritt bekanntgeben. Der Verein soll bereits begonnen haben, die Sponsoren zu informieren. Das berichtet zumindest die britische Boulevardzeitung Daily Mail.

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Die Spekulationen um Guardiolas Zukunft brodeln seit Monaten. Als der Spanier nach dem FA-Cup-Sieg von Manchester City über Chelsea in einem Interview mit dem Sender TNT darauf angesprochen wurde, zeigte er sich noch wortkarg. Der Ex-Bayern-Trainer brach das Interview mit den Worten „Habt einen schönen Abend“ und einem Handschlag ab.

Guardiola verlässt Manchester City nach 10 Jahren – und zahlreichen Titeln

Mit dem Abgang Guardiolas endet eine Ära. Seit 2016 – also seit zehn Jahren – trainiert er die Skyblues. Vor seiner Zeit in Manchester war Guardiola beim FC Barcelona (2008–2012) und beim FC Bayern München (2013–2016) tätig. In dieser Zeit hat er den Klub geprägt wie kein anderer. Er gewann mit Manchester City die Champions League sowie sechs englische Meistertitel.

Der FA-Cup-Sieg war sein 41. Titel als Trainer insgesamt. Und es könnte noch ein weiterer hinzukommen, denn der Kampf um den Premier-League-Titel ist noch nicht entschieden. Vor dem letzten Spieltag liegt Manchester City lediglich fünf Punkte hinter Arsenal London, hat aber auch noch ein Spiel weniger als der Tabellenführer.

Guardiola, De Bruyne, Neuer: Die wichtigsten Weggefährten von Bayern-Trainer Vincent Kompany

Vercauteren war einer der ersten Trainer, der Kompany volles Vertrauen schenkte und ihn schon als Teenager als Abwehrchef einsetzte. Das Verhältnis war geprägt von Respekt und gegenseitigem Verständnis.
Kompany und Vanden Borre galten als die größten belgischen Talente ihrer Generation. Beide spielten gemeinsam in der Anderlecht-Jugend und debütierten früh in der ersten Mannschaft, verbunden durch eine enge Jugendfreundschaft.
Huub Stevens war Kompanys Trainer in seiner Zeit beim HSV und vermittelte ihm die Bedeutung taktischer Disziplin und defensiver Organisation. Das Verhältnis war von Respekt geprägt, auch wenn Kompanys Verletzungen verhinderten, dass sich ihre Zusammenarbeit langfristig entfalten konnte.
Beim HSV war Van der Vaart Mannschaftskapitän und ein Leitbild für den jungen Kompany. Der Belgier lernte von ihm, wie man auf und neben dem Platz Verantwortung übernimmt.
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Als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge gilt Enzo Maresca. Der 46-jährige Italiener verließ den FC Chelsea im Januar überraschend. Seitdem ist er ohne Verein. Laut britischen Medien soll Maresca bereits in positiven Gesprächen mit Manchester City stehen. Offiziell bestätigt ist dies bislang nicht. (smo)

Rubriklistenbild: © IMAGO / Action Plus

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