42 Tore müssen her

Bundesliga-Rekord in Gefahr? Robert Lewandowski stichelt gegen Bayern-Star Harry Kane

Der Tor-Rekord in der Bundesliga wackelt. Aktuell hält Robert Lewandowski die Bestmarke. Wie würde er reagieren, wenn Harry Kane an ihm vorbeizieht?

Jahrzehntelang hielt Gerd Müller einen absoluten Fabelrekord in der Bundesliga, traf stolze 40 Mal. In der Saison 2020/21 wurde die Legende des FC Bayern dann tatsächlich überholt. Robert Lewandowski schoss 41 Tore, wurde gebührend gefeiert. Eigentlich waren sich viele sicher: Diese neue Bestmarke, die hält möglicherweise wieder einige Jahrzehnte. Der große Gegenspieler dieser These, der heißt Harry Kane.

Harry Kane könnte Robert Lewandowski den Tor-Rekord abluchsen.

Der Engländer steht in der laufenden Saison bei 30 Treffern, zehn Partien stehen noch aus. Aber: Am Freitag gegen Borussia Mönchengladbach (alle TV-Infos hier) wird Kane nicht mitwirken können. Eine Verletzung zwingt ihn zum Zuschauen, die Zwangspause aber soll nicht allzu lange dauern. Auf den möglichen Rekord angesprochen, sagte Kane zuletzt der Bild: „Ich bin sicher in einer guten Position.“

Überflügelt Bayern-Star Kane Robert Lewandowski?

Natürlich weiß der Angreifer, dass er die eigene Messlatte ganz schön hochgehängt hat und der Rekord nun über jedem Bundesliga-Auftritt schwebt. Auch Robert Lewandowski ist bewusst, dass seine Bestmarke ordentlich wackelt. Der ehemalige FCB-Star, der gerade um eine Zukunft beim FC Barcelona kämpft, würde gerne Rekordhalter bleiben.

Gegenüber Sky wollte Lewandowski seinem Rivalen natürlich nicht vorzeitig gratulieren. Zunächst einmal gibt er zu: „Harry schießt immer so viele Tore, er spielt wirklich gut und leistet große Arbeit.“ Eine kleine Spitze kann sich der Pole dann aber doch nicht verkneifen. „Und dann habe ich gesehen, dass ich das in 29 Spielen geschafft habe...Wenn ich 34 Spiele gespielt hätte, könnte ich mir vorstellen, dass ich sogar noch mehr Tore geschossen hätte!“

Vom aufstrebenden Talent zur wichtigen Bayern-Stütze – der Weg des Aleksandar Pavlović

Aleksandar Pavlović wird am 3. Mai 2004 in München geboren. Mit deutschen und serbischen Wurzeln wächst er als waschechter Münchner auf. Seine Geburts- und Heimatstadt wird später der Schauplatz seiner großen Karriere sein.
Schon früh zeigt der kleine Aleksandar eine außergewöhnliche Begabung für den Fußball. Beim SC Fürstenfeldbruck, einem Verein in der Nähe von München, tritt er das erste Mal gegen das runde Leder. Der Grundstein für eine steile Karriere.
Im Alter von nur sieben Jahren wechselt Pavlović vom SC Fürstenfeldbruck in das renommierte Nachwuchsleistungszentrum des FC Bayern München. Ein großer Schritt für das Talent – und der Beginn einer engen Verbindung mit dem deutschen Rekordmeister.
Über zwölf Jahre durchläuft Pavlović sämtliche Jugendmannschaften des FC Bayern München. Er entwickelt sich Schritt für Schritt weiter und gilt intern schnell als eines der größten Talente des Vereins. Sein Stil als defensiver Mittelfeldspieler wird hier langsam deutlich.
Vom aufstrebenden Talent zur wichtigen Bayern-Stütze – der Weg des Aleksandar Pavlović

Die Bayern-Fans dürften sich erinnern: Anfang April hatte sich Lewandowski verletzt, der Müller-Rekord hing plötzlich am seidenen Faden. Nach drei Wochen war Lewandowski zurück – und wie. Mit einem brutalen Finish aus sechs Toren in den letzten vier Spielen schaffte er die nicht mehr für möglich gehaltene Bestmarke doch noch.

Ob Harry Kane in 29 Spieltagen ebenfalls 41 Tore erzielen kann? Die Anhänger des deutschen Rekordmeisters hoffen natürlich keinesfalls, dass der 32-Jährige tatsächlich länger nicht zur Verfügung steht. In den Bestenlisten wird ohnehin nur die Anzahl der Tore stehen. Ob diese in 29 oder 33 Partien geschossen worden sind, dürfte irgendwann niemand mehr wissen. (is)

Rubriklistenbild: © Imago / NurPhoto / Kirchner-Media

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