Runde Golf mit dem US-Präsidenten
„Einzigartige Erfahrung“: Kane schwärmt von Treffen mit Trump
Am Montag hatte US-Präsident Donald Trump von einem Treffen mit Bayern-Star Harry Kane berichtet. Der hat das Treffen nun bestätigt.
„Wir haben vor etwa 18 Monaten gespielt. Er hat mich zum Spielen eingeladen, als ich in Palm Beach war“, erklärte Englands Kapitän Harry Kane vor dem WM-Viertelfinale seiner Mannschaft gegen Norwegen auf der abschließenden Pressekonferenz. „Wenn der Präsident einen also irgendwohin einlädt. Es war schon ein ziemlich surreales Erlebnis, ihn einfach nur zu treffen und mit ihm Golf zu spielen.“
Für die Fähigkeiten des US-Präsidents auf dem Golfplatz hatte Kane lobende Worte übrig. „Er spielt ziemlich gut Golf. Ich hoffe, dass ich in seinem Alter genauso gut Golf spiele wie er, das steht fest“, so der 32-Jährige weiter. Die Erfahrung sei „einzigartig“ gewesen und er sei dankbar, dass Trump ihn „zum Spielen eingeladen hat“.
Trump schwärmt von Kane
Zuvor hatte Trump nach dem 3:2-Sieg Englands gegen Mexiko von Kane geschwärmt. „Was für ein Spiel von den beiden Ländern. Ich kenne die Spieler nicht, aber Kane ist ein großartiger Spieler. Ich habe Golf mit ihm gespielt, ich mag ihn sehr“, so auf einer Pressekonferenz am Montag. Wie Trump lobte auch Kane das Golfspiel seines Gegenübers: „Er ist ein guter Golfer. Er ist echt großartig.“
Zuvor hatte Kane in einem dramatischen Spiel mit seiner Mannschaft den Einzug in das Viertelfinale klar gemacht. Gegen Mexiko gingen die Engländer in der ersten Halbzeit mit 2:0 in Führung, kassierten jedoch kurz danach den Anschlusstreffer. Nach Wiederbeginn musste Bayer Leverkusens Jarell Quansah mit einer Roten Karte den Platz verlassen.
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Doch in Unterzahl konnte Kane zunächst für die Three Lions erhöhen. Sechs Minuten nach Quansahs Platzverweis verwandelte er einen Elfmeter zum 3:1. Mexiko erzielte in der Folge nur noch erneut den Anschluss. Im Viertelfinale trifft England am Samstag auf das Überraschungsteam aus Norwegen. In einem möglichen Halbfinale würden Argentinien oder die Schweiz warten. (hgag)
Rubriklistenbild: © Jane Barlow/dpa und Jacob Kupferman/dpa
