Innenverteidiger auf dem FCB-Radar

Ungewisse Upamecano-Zukunft: FC Bayern wohl nimmt RB-Star ins Visier

Castello Lukeba spricht über seine Zukunft bei RB Leipzig – und lässt einen Bayern-Wechsel im Sommer 2026 offen.

München – Bedingt durch die ungewisse Zukunft von Dayot Upamecano beim FC Bayern könnte es im Sommer 2026 zu einem personellen Umbruch in der Innenverteidigung der Münchner kommen. Aktuellen Meldungen zufolge hat der FCB Leipzig-Star Castello Lukeba ins Visier genommen. Castello Lukeba gehört zu den gefragtesten Defensivspielern der Bundesliga – und könnte schon bald Thema beim FC Bayern werden.

Castello Lukeba

Der 22-jährige Innenverteidiger ist bei RB Leipzig gesetzt und überzeugt mit konstant starken Leistungen. Auf seine Zukunft angesprochen, gab sich der Franzose jedoch betont gelassen: „Ich will mit RB zurück in die Champions League. Was danach kommt, werden wir sehen“, erklärte Lukeba im Gespräch mit der BILD. Der Franzose wurde in den vergangenen Monaten immer wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Laut dem Blatt ist der Verteidiger weitehrin eine konkrete Option für den Rekordmeister.

Wird Lukeba Upamecano-Nachfolger beim FC Bayern?

Fest steht: Spätestens 2026 könnte es richtig spannend werden. Dann greift laut übereinstimmenden Berichten eine Ausstiegsklausel in Höhe von 80 Millionen Euro. Ein Betrag, den Spitzenklubs wie der FC Bayern durchaus zu zahlen bereit sein könnten – zumal die Münchner ihre Abwehr perspektivisch umbauen müssen. Dayot Upamecano verhandelt über eine Verlängerung, die Gespräche verlaufe jedoch sehr schleppend. Der französische Nationalspieler könnte den FCB am Ende der Saison ablösefrei verlassen. Minjae Kim wird indes immer wieder mit einem Wechsel in Verbindung gebracht.

Matthäus nur der Letzte: Fehden von Uli Hoeneß haben beim FC Bayern lange Tradition

Uli Hoeneß leitet seit Jahrzehnten die Geschicke des FC Bayern München. In dieser Zeit hat der Bayern-Patron schon häufig mit seinen Äußerungen für Ärger gesorgt.
Jüngstes Beispiel ist die Fehde mit TV-Experte und Rekordnationalspieler Lothar Matthäus. Die Wurzeln des Streits liegen im Bayern-Transferpoker um Nick Woltemade.
Matthäus hatte dem ehemaligen VfB-Stürmer einen Marktwert von 80 bis 100 Millionen Euro attestiert. Hoeneß reagierte daraufhin mit der Beleidigung, Matthäus habe „nicht alle Tassen im Schrank“. Kurze Zeit später legte er nach: „Wir haben uns wenig zu sagen, weil ich festgestellt habe, dass er noch keine neue Tasse gefunden hat“.
Das konnte Matthäus wiederum nicht auf sich sitzen lassen. In seiner Sky-Kolumne erwiderte er:  „Das meiste von dem, was Uli gesagt hat, habe ich als peinlich empfunden.“
Matthäus nur der Letzte: Fehden von Uli Hoeneß haben beim FC Bayern lange Tradition

Lukeba, der bislang ein A-Länderspiel für Frankreich bestritten hat, hält sich derweil bedeckt: „Im Fußball gibt es viele Gerüchte. Ich bin ein junger Spieler, der Erfahrung sammeln möchte. Wichtig ist es, einen kühlen Kopf zu behalten.“ Für Leipzig wäre ein Abgang ein schwerer Schlag – vor allem zum direkten Konkurrenten aus München. Bedingt durch die vertraglich fixierte Ausstiegsklausel sind den Sachsen jedoch die Hände gebunden. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

Rubriklistenbild: © IMAGO

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