Großes Lob für Kompany-Fußball

Fußball-Italien schwärmt vom FC Bayern: „Stärkste Mannschaft der Welt“

Während der FC Bayern aktuell mit vielen Verletzungen, Sperren und Schiedsrichter-Entscheidungen kämpft, wird er in Italien als das Nonplusultra gesehen.

Der FC Bayern steht vor aufregenden Wochen: Während ihm der Titelgewinn in der Bundesliga wohl nicht mehr zu nehmen ist, geht es in der Champions League und im Pokal in die entscheidende Saisonphase. Viel aufregender als die letzten beiden Partien in Bergamo und Leverkusen kann es aber fast schon nicht mehr werden. Während das Duell mit dem Werksverein eine heftige Schiedsrichterdebatte nach sich zieht, hat der Sieg bei Atalanta in Italien tiefe Spuren hinterlassen.

Doppeltorschütze Michael Olise stach in Bergamo aus einer sehr starken FCB-Mannschaft sogar noch heraus.

Dort ist nach dem überragenden 6:1-Sieg im Champions-League-Achtelfinal-Hinspiel eine regelrechte „Bayern-Manie“ ausgebrochen. Allen voran zeigt sich der frühere italienische Nationaltrainer und derzeitige Juventus-Coach Luciano Spalletti tief beeindruckt von der Spielweise des deutschen Rekordmeisters unter Vincent Kompany.

FC Bayern bringt Juventus-Trainer zum Philosophieren

„Im modernen Fußball muss jeder seine Position auf dem Spielfeld finden, wobei Ausgewogenheit und ein ständiger Rollenwechsel gefragt sind, aber auf dynamische und flüssige Weise“, so der 67-Jährige, der mit Juventus aktuell auf dem fünften Platz in der italienischen Liga liegt.

„Schaut euch nur Bayern München neulich gegen Atalanta an – sie haben uns eine wahre Enzyklopädie an Bewegungen und Positionsspiel im Fußball gezeigt“, schwärmt der Trainer der Alten Dame von der Spielweise des Bundesliga-Tabellenführers. Während Spalletti über die Kompany-Bayern philosophiert, herrscht bei Atalanta-Coach Raffaele Palladino nach der 1:6-Klatsche blankes Entsetzen.

Siebenmal die Eins: Die Zauber-Bayern gegen Atalanta in der Einzelkritik

VfB Stuttgart - FC Bayern München
Konrad Laimer: Hatte auf der linken Seite viel Offensivdrang. Defensiv zudem tadellos. Note: 2
Dayot Upamecano: Ließ zu Beginn die Chance aufs 1:0 liegen, verteidigte dafür fehlerfrei und gewann mit seinen aggressiven Tacklings zahlreiche Bälle. Note: 2
Jonathan Tah: Entschied die wichtigen Duelle für sich und hielt Leverkusens Stürmer souverän in Schach. Note: 3
Siebenmal die Eins: Die Zauber-Bayern gegen Atalanta in der Einzelkritik

Seine taktische Umstellung auf eine Viererkette erwies sich gegen die bayerische „Ruhe und spielerische Klasse“ als fataler Fehler. Dafür entschuldigte sich Palladino, der die Bayern schon vor den Achtelfinale-Duellen als „stärkste Mannschaft der Welt“ geadelt hatte, nach dem Abpfiff sogar öffentlich bei den Bergamo-Fans.

Rubriklistenbild: © IMAGO/EPhotopress

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