Vor dem Klassiker

Eberl erklärt Bayerns Erfolgsgeheimnis: „Sind nicht besser als letztes Jahr“

Max Eberl lobt Vincent Kompanys Arbeit beim FC Bayern – sieht das Team aber nicht stärker, sondern reifer als im Vorjahr.

München – Der FC Bayern dominiert aktuell die Fußballwelt – doch Sportvorstand Max Eberl bremst die Euphorie. Trotz des Traumstarts unter Vincent Kompany sieht der 52-Jährige die Münchner nicht besser als im Vorjahr, sondern schlichtweg gefestigter. Zehn Spiele, zehn Siege, eine Tordifferenz, die europäische Maßstäbe setzt: Der FC Bayern präsentiert sich seit Wochen in beeindruckender Form. Unter Trainer Vincent Kompany läuft es nicht nur sportlich, sondern auch atmosphärisch rund an der Säbener Straße.

Max Eberl

Während viele Experten von einem „neuen Bayern“ sprechen, bleibt Eberl bewusst auf dem Boden. „Wir sind nicht besser als letztes Jahr – aber letztes Jahr war elementar, damit wir heute so dastehen, wie wir dastehen“, erklärte der Sportvorstand vor dem Bundesliga-Kracher gegen Borussia Dortmund.

Eberl sieht Kompany als Schlüssel zum Bayern-Aufschwung

Seit rund eineinhalb Jahren steht Vincent Kompany nun an der Seitenlinie des deutschen Rekordmeisters – und hat dem Klub sichtbar seinen Stempel aufgedrückt. Nicht nur sportlich, auch in der Außendarstellung hat der Belgier die Münchner stabilisiert.

Eberl schwärmte von der Zusammenarbeit mit dem 39-Jährigen: „Wir haben Vincent vor über einem Jahr für uns gewinnen können – das ist nach wie vor ein Glücksfall!“ Der erfahrene Fußball-Manager lobte Kompanys Führungsstil und seine ruhige, aber klare Art, mit Spielern umzugehen.

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Auch die personelle Konstanz sieht Eberl als entscheidenden Faktor für den aktuellen Erfolg: „Wir haben im Kader wenig Fluktuation, der Stamm arbeitet seit über 17 Monaten zusammen.“ Diese gewachsene Struktur habe es ermöglicht, dass sich Automatismen festigen und Hierarchien natürlich entwickeln konnten.

Einen entscheidenden Schlüsselmoment in der Entwicklung des Teams sieht Eberl in der Klub-Weltmeisterschaft. Die Bayern hatten den Wettbewerb im Sommer gewonnen – und dabei laut Eberl nicht nur sportlich, sondern auch emotional einen großen Sprung gemacht.

Klub-WM als Wendepunkt: „Da sind wir enger zusammengewachsen“

„Wir sind bei der Klub-WM trotz hoher Belastung neben dem Feld und auf dem Feld noch enger zusammengewachsen – das Miteinander, die Energie, die Lust auf Siege, die Lust, auch das vierte Tor bei einem 3:0 noch zu machen – das hat der Trainerstab im Team verinnerlicht von Anfang an“, erklärte der 52-Jährige.

Die Bayern wirken derzeit wie eine Einheit, die Kompanys Philosophie verinnerlicht hat. Eberl sieht darin keine Überflieger-Mannschaft, sondern ein Team, das durch gemeinsame Erfahrungen gewachsen ist. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

Rubriklistenbild: © IMAGO

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