Engländer jubelt spät
Kane durchbricht wichtige Schallmauer und löst Bayern-Ikone ab
Der FC Bayern triumphiert über Heidenheim und beschließt ein erfolgreiches Fußball-Jahr. Harry Kane erreicht schon jetzt einen besonderen Meilenstein.
Heidenheim – Der FC Bayern hat in Heidenheim eine deutliche Reaktion auf den enttäuschenden Auftritt gegen Mainz in der Vorwoche gezeigt. Mit dem 4:0 Auswärtssieg sind die Bayern bereits jetzt Hinrunden-Meister. Doch es war nicht das einzige Ereignis, dass der Rekordmeister feiern darf.
Denn Harry Kane durchbrach eine besondere Schallmauer. In der 92. Minute konnte der Engländer den 4:0 Endstand erzielen und steht nun bei 19 Saisontoren. Es war allerdings nicht nur sein 19. Saisontor, sondern auch seine hundertste Torbeteiligung im deutschen Oberhaus. Damit sichert er sich einen neuen Rekord.
Harry Kane bricht Bundesliga-Rekord von Ex-Bayern-Star Arjen Robben
Denn für seine 100 direkten Torbeteiligungen brauchte der Top-Stürmer nur 78 Einsätze. So schnell wurde die Marke in der Bundesliga noch nie geknackt. Der bisherige Rekordhalter, Ex-Bayern-Star Arjen Robben, benötigte für die besondere Marke 119 Bundesliga-Spiele. Kane hat diesen Rekord somit deutlich pulverisiert.
Die 95 Millionen Euro, die der FC Bayern im Sommer 2023 für den Stürmer in die Hand genommen hat, haben sich bis jetzt in jedem Fall ausgezahlt. Der Stürmer konnte sich schon in einige Rekordbücher eintragen lassen und ist der Grund, warum der FC Bayern vor allem in der Bundesliga kaum zu stoppen ist.
Dreimal Note 1 für Bayern-Stars in Heidenheim – aber einer enttäuscht




„Viele Leute sagen, dass Toreschießen das Schwierigste im Fußball ist, und ich denke, das stimmt. Es kann Spiele verändern und den größten Einfluss auf ein Spiel haben. Meiner Meinung nach muss man, um zu den Besten zu gehören, dies über einen langen Zeitraum hinweg tun“, sagte der Bayern-Star zuletzt in einem Interview auf der offiziellen Bundesliga-Seite. Kane zeigt zurzeit genau diese Langlebigkeit.
Und das, obwohl Kane oft eine hybride Rolle einnehmen muss und des Öfteren im Mittelfeld zu sehen ist. Der Bayern-Star ist aber nicht sauer darüber: „Es gibt eine Struktur für das, was wir tun, aber ich habe das Gefühl, dass ich die Rolle wirklich genieße und ich genieße die Freiheit, etwas mehr am Ball zu sein und nicht nur die Nummer neun zu sein.“ Tor schießt er trotzdem wie am Fließband. (DaHee)
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