Berater-Knall beim Bayern-Star

Katastrophales Zeichen von Leroy Sané

Leroy Sané entscheidet sich für einen Beraterwechsel kurz vor der Vertragsverlängerung beim FC Bayern. Dies wirft ein schlechtes Licht auf ihn. Leider, so sieht es FCB-Reporter Florian Schimak.

München – Der FC Bayern und seine Vertragsverlängerungen, so ganz ohne Drama geht das offenbar nicht!

Angefangen bei Alphonso Davies, dem ein vermeintlich neues Angebot im vergangenen Jahr gefühlt im Wochenrhythmus mal vorgelegt und dann wieder zurückgezogen wurde.

Auch bei Jamal Musiala war man an der Säbener Straße um Weihnachten rum sehr optimistisch, ehe es dann doch noch bis kurz vor Fasching dauerte, bis der Top-Star seinen Vertrag bis 2030 endlich verlängerte.

Über die Causa Thomas Müller muss man an der Stelle gar nicht erst reden. Auch bei Eric Dier, der das Angebot der Bayern ablehnte und nun bei der AS Monaco weiter solide verteidigen wird, lief nicht alles ruckelfrei ab.

Was wird aus Sane? Vertragslaufzeiten der Bayern-Stars

Manuel Neuer hat seinen Vertrag beim FC Bayern nun noch einmal verlängert und wird daher bis mindestens 2025 den Kasten des Rekordmeisters hüten.
Jonas Urbig kam im Januar 2025 vom 1. FC Köln in die bayerische Landeshauptstadt, sein Vertrag läuft bis Sommer 2029.
Sven Ulreich hat ein Arbeitspapier beim FC Bayern bis 2025.
Daniel Peretz bei seiner Bayern-Vorstellung
Was wird aus Sane? Vertragslaufzeiten der Bayern-Stars

FC Bayern: Ein katastrophales Zeichen von Leroy Sané

Dem Ganzen die Krone setzt nun allerdings Leroy Sané auf!

Sein völlig unverhoffter und aus dem Nichts kommender Beraterwechsel kurz vor der finalen Unterschrift unter seinem neuen bis 2028 laufenden Vertrag wirft dabei kein gutes Bild auf Sané selbst.

Aus dem Umfeld des 29-Jährigen war in den vergangenen Monaten immer zu hören, dass er unbedingt beim FC Bayern bleiben möchte. Sané fühle sich in der Stadt und im Team derart wohl, dass er bereit wäre, auf einiges an Gehalt zu verzichten, um in München bleiben zu können.

Das falsche Spiel des Leroy Sané

Sein Wechsel von „11 WINS“ zu der Agentur von Pini Zahavi sendet nun aber ein gänzlich anderes Signal! Denn der Ruf von „Gol International“ ist ein ganz spezieller.

Es wirkt fast so, als hätte Sané in den vergangenen Wochen ein falsches Spiel gespielt – mit den Bossen, aber vor allem mit den Fans des FC Bayern.

Leroy Sané spielte in den vergangenen Wochen offenbar ein falsches Spiel, findet Bayern-Reporter Florian Schimak.

Keine Zukunft mehr beim FC Bayern: Das falsche Spiel des Leroy Sané

Viele Anhänger hätten sich nämlich eher über ein neues Bayern-Angebot für Vereinslegende Müller gefreut.

Denn kaum ein Spieler polarisiert so wie Sané. Viele lieben ihn für seine Tempodribblings und feiern seinen starken linken Fuß. Aber mindestens genauso viele Anhänger bringt Sané mit seiner Körpersprache oder seinen Lustlos-Aktionen regelmäßig zur Weißglut.

Die Attribute für Sané reichen von „überragend“ bis „toxisch“. In welche Richtung das Pendel nach dem Berater-Beben ausschlägt, dürfte jedem klar sein.

Leroy Sané offenbar doch toxischer als man dachte

Dass Sané nun noch eine Zukunft an der Säbener Straße haben wird, darf durchaus bezweifelt werden, genoss er doch bereits vor seinem Beraterwechsel bei nicht allen Bayern-Bossen das allerhöchsten Ansehen. Die Hoeneß-Aussagen zu Zahavi kennt auch noch jeder.

Beim zögernden Joshua Kimmich zog der Verein das Angebot zunächst zurück, um Stärke zu beweisen. Die klare Botschaft: Kein Spieler ist größer als der Verein.

Ohne Gesichtsverlust wäre eine Verlängerung von Leroy Sané beim FC Bayern nicht mehr möglich – für beide Seite. (smk)

Rubriklistenbild: © IMAGO/tz

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