Erst im Finale Bayern gegen Bayer möglich
Kein deutscher Kracher in der Königsklasse – Bayern trifft auf BVB-Bezwinger
16 Mannschaften, ein Ziel: Das Endspiel in Budapest. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg, nun wurde das Achtelfinale in der CL ausgelost. Der Ticker zum Nachlesen.
Fazit: Das deutsche Duell zwischen dem FC Bayern und Bayer Leverkusen – und damit gleich vier Aufeinandertreffen binnen kürzester Zeit – ist ausgeblieben. Der FCB muss gegen BVB-Bezwinger Bergamo ran, Leverkusen misst sich mit Premier-League-Spitzenreiter FC Arsenal.
Auch der weitere Weg ist bereits vorgezeichnet. Im Viertelfinale würde Bayern auf den Sieger des Duells zwischen Real Madrid und Manchester City treffen – ein frühes Wiedersehen mit Ex-Trainer Pep Guardiola ist damit möglich. Im Halbfinale könnte zum Beispiel Titelverteidiger PSG warten.
Der mögliche Viertelfinal-Gegner von Bayer Leverkusen wird derweil zwischen Sporting Lissabon und Bodø/Glimt ermittelt. Im Halbfinale könnte es für die Werkself unter anderem gegen den FC Barcelona gehen.
Ein deutsches Aufeinandertreffen wäre erst im Finale möglich.
Update 12.18 Uhr: Bayern gegen Atalanta, Leverkusen gegen Arsenal.
Update 12.17 Uhr: Liverpool gegen Galatasaray, Tottenham gegen Atletico.
Update 12.16 Uhr: Chelsea trifft auf PSG, Newcastle auf den FC Barcelona.
Update 12.14 Uhr: Der erste Kracher direkt zu Beginn: Real Madrid gegen Manchester City. Sporting Lissabon trifft auf Überraschung Bodø/Glimt.
Update 12.07 Uhr: Als Losfee fungiert ein alter Bekannter aus der Bundesliga: Ivan Rakitic.
Update 12.03 Uhr: Noch einmal Experte René Adler: „Wie man es nimmt, ob Arsenal oder Bayern: Es bleibt ein Brett für Leverkusen.“
Update 11.57 Uhr: Deutschlands Ex-Nationaltorwart und Ex-Bayer-Ikone René Adler schwärmt im ZDF-Livestream: „Die Bayern-DNA wird wieder gelebt.“ Hier alle wichtigen Infos zur Auslosung.
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Update 11.45 Uhr: Die UEFA informiert – gewohnt formell – nochmal über die genaue Abfolge: „Für die Auslosung werden vier Töpfe vorbereitet, wobei die Kugeln mit den Namen der einzelnen gesetzten Teams entsprechend der Ligaplatzierung in die entsprechend gekennzeichneten Töpfe gelegt werden .Die Auslosung bestimmt die Seite des Turnierbaums für alle gesetzten Mannschaften, beginnend mit den Teams auf den Plätzen 7/8 und endend mit den Mannschaften auf den Plätzen 1/2.“
Update 11.30 Uhr: Vergangene Saison war im Achtelfinale viel Action geboten: Der spätere Titelgewinner PSG setzte sich im Elfmeterschießen gegen Liverpool – damals Tabellenerster der Ligaphase – durch, Bayern gewann das deutsche Duell gegen Leverkusen und Arsenal fuhr bei PSV mit einem 7:1 den höchsten Auswärtssieg in der K.-o.-Phase in der Geschichte der Champions League ein.
Update 11.15 Uhr: Die Bayern-Verantwortlichen geben sich auf der Spieltags-PK vor dem Klassiker gegen den BVB entspannt mit Blick auf die CL-Auslosung: „Mir ist das total egal, wenn ich etwas nicht kontrollieren kann – wir werden es angehen, was auch immer dabei rauskommt“, so Trainer Vincent Kompany. Auch Sportvorstand Max Eberl sieht es ähnlich: „Wir haben keinen Einfluss drauf. Es ist viel hätte, wäre, wenn. Aber wenn man Champions League-Achtelfinale spielt, gibt es keinen einfachen Gegner.“
Erstmeldung vom 27. Februar: „Bloß nicht die Bayern!“ So lautet nahezu geschlossen das Motto bei den Verantwortlichen und Stars von Bayer Leverkusen. Bei der Champions-League-Auslosung in Nyon (Freitag, 12 Uhr) ist aber genau das möglich: Ein Achtelfinal-Kracher der beiden noch verbleibenden deutschen Mannschaften.
Die Chancen darauf stehen sogar deutlich höher als bei sonstigen Ziehungen, denn es gibt eine 50:50-Chance. Entweder kommt Bayern auf die rechte Seite des Turnierbaums – und trifft auf Leverkusen – oder wird nach links gelost und bekommt es mit Atalanta Bergamo zu tun. Dies wiederum wäre sehr im Sinne der Leverkusener.
Bei der Frage nach seinem Wunschgegner sagte etwa Bayer-Geschäftsführer Simon Rolfes völlig direkt: „Arsenal.“ Kapitän Robert Andrich lieferte als Erklärung nach: „Ich würde ungern eine deutsche Mannschaft haben, damit vielleicht noch genug deutsche Mannschaften drinbleiben können.“ Wohlwissend aber auch, dass der FC Bayern aktuell der vermeintlich noch stärkere Gegner sein würde.
Jonas Hofmann begründete es zudem mit der speziellen Europapokal-Magie: „So früh wieder gegen eine deutsche Mannschaft zu spielen, hat für mich nicht so diesen Champions-League-Charakter. Wenn ich es mir wünschen kann, dann Arsenal. Nach London zu fliegen hat für mich ein bisschen mehr Flair.“
Insgesamt 16 Mannschaften befinden sich noch in den Lostöpfen, neben Bayern und Bayern sind das: FC Arsenal, FC Liverpool, Manchester City, FC Barcelona, FC Chelsea, Tottenham Hotspur, Sporting Lissabon, PSG, Real Madrid, Atlético Madrid, Galatasaray Istanbul, Bodø/Glimt, Newcastle United und Atalanta Bergamo. Letztgenannter Klub schmiss den BVB mit einem kleinen Wunder raus – und könnte statt Leverkusen der Bayern-Gegner werden.
Auch die weiteren Runden werden direkt mit der Achtelfinal-Ziehung vorbereitet, da der Turnierbaum bereits steht. Fraglich ist nur noch, auf welche der beiden Seiten die acht besten Teams der Ligaphase gelost werden. Die Hinspiele der acht Begegnungen finden am 10./11. März statt, die Rückspiele am 17./18. März. Eines davon ganz sicher in der Allianz Arena – egal welcher Gegner es auch wird. (rele)
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