Emotionale Worte

Kimmich offenbart kurioses Detail zu seiner WM-Nominierung

Am Rande des Vorbereitungscamps blickt Joshua Kimmich auf seine dritte Nominierung für eine Weltmeisterschaft und enthüllt ein spannendes Detail.

Dass Joshua Kimmich bei der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko (Beginn: 11. Juni) mit dabei ist, ist kaum verwunderlich. Schließlich ist der Bayern-Star – der Rückkehr von Mannschaftskollege Manuel Neuer zum Trotz – bei der Endrunde der Kapitän der DFB-Auswahl. Und obwohl Kimmich unter Bundestrainer Julian Nagelsmann natürlich gesetzt ist, war die Nominierung zu seiner dritten WM für ihn mit einer Menge Emotionen verbunden.

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Aktuell bereitet sich Kimmich mit dem 26-köpfigen WM-Kader in Herzogenaurach auf das große Sommer-Highlight vor. Am Rande des Camps sprach der 31-Jährige über den Moment, in dem er sein Nominierungsvideo zum ersten Mal sah. „Ich fand es insgesamt schon sehr besonders, weil einem vor Augen geführt, wurde, wie besonders es ist, für sein Land eine WM bestreiten zu dürfen“, verriet Kimmich den anwesenden Journalisten.

Kimmich enthüllt kurioses Nominierungs-Detail vor WM 2026

Besonders überraschend war für Kimmich dabei der Fakt, dass seine Frau und ein nicht näher vorgestellter Kumpel – die beide in dem Video auftauchen – schon im Vorhinein von seiner Nominierung wussten. „Also ich wusste jetzt nicht, dass so ein Video rauskommt“, sagte Kimmich und klärte auf: „Das war ein Freund aus meinem Heimatdorf.“

Mit emotionalen Worten blickte der Bayern-Routinier dann zurück auf die gemeinsame Kindheit. „Ich glaube, [er ist] mein erster, mein längster Freund. Der erinnert sich dann noch viel daran, so wie ich auch, wie wir natürlich als Kinder aufgewachsen sind. Da hat man früher als Kind die WM nachgespielt, hat im eigenen Garten die Hymne gesungen. Und dann irgendwann steht man da selber, darf als Kapitän zur WM reisen. Dann ist das schon sehr speziell und eine ganz große Ehre für mich.“

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Manuel Neuer (Tor, Bayern München): Er beendete nach der EM 2024 zunächst seine Nationalmannschaftskarriere – nun kehrt er spektakulär zurück und wird Nagelsmanns Nummer 1 bei der WM. Mit 40 Jahren wird es wohl letztes großes Turnier werden. Seine Rückkehr ist die größte Überraschung der gesamten Kaderplanung.
Oliver Baumann (Tor, TSG Hoffenheim): Baumann hatte sich in der WM-Qualifikation als neue Nummer Eins etabliert und war von Nagelsmann lange öffentlich als Stammtorhüter bezeichnet worden. Trotz dieser bitteren Situation bleibt Baumann im Kader und wird als Nummer Zwei eine wichtige Backup-Rolle einnehmen.
Alexander Nübel (Tor, VfB Stuttgart): Nübel fährt als dritter Torhüter zur WM. Der VfB-Keeper hat beim Stuttgarter Vizemeister eine solide Saison gespielt und gilt als langfristige Perspektive im DFB-Tor.
Jonas Urbig (Tor, Bayern München): Urbig hat sich in München als designierter Neuer-Nachfolger in Stellung gebracht – in dieser Saison stand er in 18 Partien im Tor des Rekordmeisters, darunter Champions-League-Einsätze, und überzeugte dabei durchgehend.
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Kimmich hatte das Kapitänsamt in der Nationalmannschaft nach dem Rücktritt von Manuel Neuer im Anschluss an die Heim-Europameisterschaft 2024 übernommen. Die WM wird sein erstes großes Turnier mit der Binde am Arm sein. Deutschland trifft in der Gruppenphase erst auf Curacao (14. Juni), dann auf die Elfenbeinküste (20. Juni) und zum Abschluss auf Ecuador (25. Juni). (mbo)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Schüler

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