„Er wäre keine Verstärkung!“
Klare Warnung an FC Schalke 04: Ex-Profi rät von polnischem Millionen-Neuzugang ab
Der FC Schalke 04 möchte Tymoteusz Puchacz verpflichten. Ex-Schalker Tomasz Hajto spricht allerdings eine eindringliche Warnung aus.
Gelsenkirchen – Der FC Schalke 04 steht vor einer schwierigen Transferentscheidung. Während Trainer Miron Muslic seinen ehemaligen Schützling Tymoteusz Puchacz von Holstein Kiel ins Ruhrgebiet holen möchte, warnt ein prominenter Ex-Schalker eindringlich vor dieser Verpflichtung. Tomasz Hajto, ehemaliger Verteidiger der Königsblauen und polnischer Nationalspieler, sieht in dem 26-Jährigen keine Verstärkung für sein ehemaliges Team.
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„Er wäre keine Verstärkung für Schalke“, betonte Hajto im Gespräch mit der WAZ und übte scharfe Kritik an den Defensivqualitäten des Linksverteidigers. Der polnische Nationalspieler war zuletzt von Holstein Kiel an Plymouth Argyle ausgeliehen, wo er unter Muslic spielte.
Der 51-jährige Hajto, der zwischen 1999 und 2007 für Schalke spielte, sieht gravierende Schwächen in Puchacz‘ Spiel. „Er übt die Rolle des Linksverteidigers sehr offensiv aus. Doch seit dem Wechsel vor vier Jahren zu Union Berlin kommt der Junge überhaupt nicht mehr in Schwung“, analysierte der Ex-Profi. Besonders die Defensivarbeit bereitet ihm Sorgen: „Er hat eklatante Defensivschwächen. Er denkt nur offensiv und rennt ohne Sinn und Verstand zu oft nach vorne.“
Für Schalke, das in der vergangenen Saison mit 62 Gegentoren die drittschlechteste Defensive der 2. Bundesliga stellte, wäre dies ein großes Problem. Hajto unterstreicht: „Schalke muss aber, um wieder erfolgreich zu sein, die Defensive stabilisieren“.
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Neben den sportlichen Bedenken sprechen auch finanzielle Aspekte gegen eine Verpflichtung. Puchacz steht noch bis 2028 bei Holstein Kiel unter Vertrag und wurde zuletzt an Plymouth Argyle ausgeliehen. Laut Sky Sport wäre eine Verpflichtung des Linksverteidigers „finanziell wohl nur schwer zu stemmen“. Zudem sollen auch besser aufgestellte Klubs aus der englischen Liga Interesse gezeigt haben.
Ex-Schalker warnt vor möglichem Neuzugang
Der gebürtige Sulęchówer begann seine Profikarriere bei Lech Posen, wo er noch überzeugende Leistungen zeigte. 2021 wechselte er für rund 3,5 Millionen Euro zu Union Berlin, konnte dort jedoch nie dauerhaft Fuß fassen. Nach mehreren Leihgeschäften landete er schließlich bei Holstein Kiel, bevor er erneut nach Plymouth verliehen wurde.
Der ehemalige Schalker Abwehrchef rät seinem Ex-Verein, sich auf bewährte Tugenden zu besinnen: „Es klingt vielleicht etwas ausgelutscht, aber Schalke sollte sich zu den Stärken der Vergangenheit besinnen: Die Null muss wieder stehen! So formst du Meistermannschaften unabhängig von der Liga“. (smr)
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