Von Stevens bis Muslić

Der heiße Stuhl im Profi-Fußball: Die Trainerhistorie des FC Schalke 04 seit 2000

Ende der 1990er Jahre prägt Huub Stevens eine erfolgreiche Ära in Gelsenkirchen. Unter seiner Regie gewinnt der FC Schalke 04 den UEFA-Cup 1997 sowie die DFB-Pokale 2001 und 2002. Dennoch ist seine erste Amtszeit nicht nur von Erfolgen, sondern auch von tiefer Tragik gekennzeichnet – allen voran durch die legendäre „Vier-Minuten-Meisterschaft“ im Jahr 2001.
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Huub Stevens (Oktober 1996 bis Juni 2002): Ende der 1990er Jahre prägt Huub Stevens eine erfolgreiche Ära in Gelsenkirchen. Unter seiner Regie gewinnt der FC Schalke 04 den UEFA-Cup 1997 sowie die DFB-Pokale 2001 und 2002. Dennoch ist seine erste Amtszeit nicht nur von Erfolgen, sondern auch von tiefer Tragik gekennzeichnet – allen voran durch die „Vier-Minuten-Meisterschaft“ im Jahr 2001.
Frank Neubarth (Juli 2002 bis März 2003): Auf Huub Stevens folgt Frank Neubarth. Dass Rudi Assauer, der starke Mann im Klub, auf den im Profibereich unerfahrenen Neubarth setzt, erweist sich jedoch als Fehler. Noch während der Saison 2001/2002 wird die Reißleine gezogen – Neubarth muss vorzeitig gehen.
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Frank Neubarth (Juli 2002 bis März 2003): Auf Huub Stevens folgt Frank Neubarth. Dass Rudi Assauer, der starke Mann im Klub, auf den im Profibereich unerfahrenen Neubarth setzt, erweist sich jedoch als Fehler. Noch während der Saison 2001/2002 wird die Reißleine gezogen – Neubarth muss vorzeitig gehen.
Marc Wilmots (März 2003 bis Juni 2003): Ein Eurofighter übernimmt: „Kampfschwein“ Marc Wilmots führt die Saison als Interimslösung zu Ende. Es ist nicht das letzte Mal, dass auf Schalke altgediente Spieler in die Bresche springen – ein Muster, das den Klub noch lange begleiten wird.
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Marc Wilmots (März 2003 bis Juni 2003): Ein Eurofighter übernimmt: „Kampfschwein“ Marc Wilmots führt die Saison als Interimslösung zu Ende. Es ist nicht das letzte Mal, dass auf Schalke altgediente Spieler in die Bresche springen – ein Muster, das den Klub noch lange begleiten wird.
Jupp Heynckes (Juni 2003 bis September 2004): Die Nachfolge ist eine prominente - Jupp Heynckes kommt. Der Einstieg verläuft vielversprechend, der erste Eindruck stimmt. Doch die Saison 2003/04 bleibt hinter den Erwartungen zurück; trotz namhafter Neuzugänge bleibt der erhoffte Aufschwung aus und die Geduld im Klub schwindet. Rudi Assauer bringt es später auf den Punkt: „Der Jupp ist ein Fußballer der alten Schule – aber wir haben 2004.“ Die Geschichte sollte sich später auf die Seite von Heynckes schlagen.
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Jupp Heynckes (Juni 2003 bis September 2004): Die Nachfolge ist eine prominente - Jupp Heynckes kommt. Der Einstieg verläuft vielversprechend, der erste Eindruck stimmt. Doch die Saison 2003/04 bleibt hinter den Erwartungen zurück; trotz namhafter Neuzugänge bleibt der erhoffte Aufschwung aus und die Geduld im Klub schwindet. Rudi Assauer bringt es später auf den Punkt: „Der Jupp ist ein Fußballer der alten Schule – aber wir haben 2004.“ Die Geschichte sollte sich später auf die Seite von Heynckes schlagen.
Eddy Achterberg (September 2004): Eddy Achterberg springt im September für zwei Wochen ein.
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Eddy Achterberg (September 2004): Eddy Achterberg springt im September für zwei Wochen ein.
Ralf Rangnick (September 2004 bis Dezember 2005): Der Professor beginnt seine erste Amtszeit in Blau-Weiß – und verpasst nur knapp den großen Wurf. Am Ende stehen die Vizemeisterschaft in der Liga und ein verlorenes Pokalfinale. Doch auf die Euphorie folgt Ernüchterung: Eine enttäuschende Hinrunde und das frühe Aus in der Champions League setzen den vorläufigen Schlusspunkt.
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Ralf Rangnick (September 2004 bis Dezember 2005): Der Professor beginnt seine erste Amtszeit in Blau-Weiß – und verpasst nur knapp den großen Wurf. Am Ende stehen die Vizemeisterschaft in der Liga und ein verlorenes Pokalfinale. Doch auf die Euphorie folgt Ernüchterung: Eine enttäuschende Hinrunde und das frühe Aus in der Champions League setzen den vorläufigen Schlusspunkt.
Oliver Reck (Dezember 2005 bis Januar 2006): Torwartlegende Olli Reck moderiert den Übergang von Rangnick zu dessen Nachfolger im Winter 2005.
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Oliver Reck (Dezember 2005 bis Januar 2006): Torwartlegende Olli Reck moderiert den Übergang von Rangnick zu dessen Nachfolger im Winter 2005.
Mirko Slomka (Januar 2006 bis April 2008): Slomka übernimmt Anfang 2006 und der ehemalige Rangnick-Assistent startet durch. Im UEFA-Cup geht’s bis ins Halbfinale, in der Liga reicht es für Platz 4. 2006/07 verspielt Schalke knapp die Meisterschaft, in einer Saison, in der Slomka dem jungen Manuel Neuer zum Karrierestart verhilft. 2007/08 geht es bis ins Champions-League-Viertelfinale gegen Barça, doch in der Liga bricht die Form weg. Nach einem 1:5 in Bremen ist Schluss – Slomka wird im April 2008 freigestellt.
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Mirko Slomka (Januar 2006 bis April 2008): Slomka übernimmt Anfang 2006 und der ehemalige Rangnick-Assistent startet durch. Im UEFA-Cup geht’s bis ins Halbfinale, in der Liga reicht es für Platz 4. 2006/07 verspielt Schalke knapp die Meisterschaft, in einer Saison, in der Slomka dem jungen Manuel Neuer zum Karrierestart verhilft. 2007/08 geht es bis ins Champions-League-Viertelfinale gegen Barça, doch in der Liga bricht die Form weg. Nach einem 1:5 in Bremen ist Schluss – Slomka wird im April 2008 freigestellt.
Mike Büskens/Youri Mulder (April 2008 bis Juni 2008): Auf Schalke steht ein Neustart an – und wieder stellen sich Altgediente in den Dienst der Gemeinschaft. Mike Büskens und Youri Mulder übernehmen, Symbolfiguren besserer Zeiten.
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Mike Büskens/Youri Mulder (April 2008 bis Juni 2008): Auf Schalke steht ein Neustart an – und wieder stellen sich Altgediente in den Dienst der Gemeinschaft. Mike Büskens und Youri Mulder übernehmen, Symbolfiguren besserer Zeiten.
Fred Rutten (Juli 2008 bis März 2009): Unter dem Niederländer Fred Rutten will keine Stabilität einkehren. Die sportliche Lage ist unbefriedigend – das Aus in allen Wettbewerben, Platz acht in der Liga. Im März 2009 zieht Schalke die Reißleine: Rutten wird mit sofortiger Wirkung freigestellt. Den Übergang übernehmen erneut Büskens, Mulder und Reck.
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Fred Rutten (Juli 2008 bis März 2009): Unter dem Niederländer Fred Rutten will keine Stabilität einkehren. Die sportliche Lage ist unbefriedigend – das Aus in allen Wettbewerben, Platz acht in der Liga. Im März 2009 zieht Schalke die Reißleine: Rutten wird mit sofortiger Wirkung freigestellt. Den Übergang übernehmen erneut Büskens, Mulder und Reck.
  • VonNiklas Kirk
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In den letzten 25 Jahren haben die Fans auf Schalke zahlreiche Trainer kommen und gehen sehen. Eine Rückschau in Bildern.

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