Vor dem CL-Kracher

Kompany bleibt vage: Fehlt Kimmich dem FC Bayern auch im Arsenal-Spiel?

FC Bayern ohne Kimmich in der Startformation gegen Freiburg. Ob der Nationalspieler auch in der Champions League pausieren muss, verrät Kompany nicht.

München – Joshua Kimmich, der zentrale Mittelfeldmotor des FC Bayern München, sitzt zunächst im Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiburg überraschend nur auf der Bank. Diese Entscheidung von Trainer Vincent Kompany sorgte für Aufsehen, denn Kimmich ist normalerweise eine unverzichtbare Stütze im Team. Ist nun auch sein Champions-League-Einsatz gegen Arsenal in Gefahr?

Joshua Kimmich muss gegen Freiburg von der Bank aus zuschauen.

Der Grund für Kimmichs Nichtberücksichtigung in der Startelf liegt in einer Kapselverletzung im rechten Sprunggelenk, die er sich während der Länderspielpause zuzog und ihn bereits gegen Luxemburg zum Pausieren zwang. Obwohl er im zweiten Länderspiel gegen die Slowakei sowie im Abschlusstraining der Münchner wieder voll mitwirken konnte, entschied Kompany, ihn zunächst zu schonen.

Kimmich fehlt gegen Freiburg: Kommt er gegen Arsenal zurück?

Kompany erklärte gegenüber Sky, dass Kimmich sich am Vortag nicht gut gefühlt habe. „Jedes Spiel ist wichtig, jedes Spiel ist ein Finale“, betonte er und fügte hinzu, dass es gut für Kimmich sei, nicht zu spielen, wenn er nicht bei 100 Prozent sei. Auf die Frage, ob der Nationalspieler zum bevorstehenden Champions-League-Spiel gegen Arsenal wieder einsatzbereit sei, wollte sich Kompany nicht festlegen lassen: „Ich denke jetzt an Freiburg und nicht an Arsenal“.

Diese Zurückhaltung nährt Spekulationen über die Strategie des Trainers. Könnte es sein, dass Kompany Kimmich bewusst für das wichtige Duell in der Champions League schonen will, oder steht das Duell mit den Nord-Londonern sogar ganz auf der Kippe? Der Bayern-Coach lässt sich nicht in die Karten schauen.

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Raphaël Varane & Presnel Kimpembe: Das moderne französische Duo führte Les Bleus 2018 zum WM-Titel in Russland. Varanes Erfahrung und Kimpembes Dynamik verkörpern die neue Generation der französischen Verteidiger-Schule.
Lilian Thuram & Marcel Desailly: Die französischen Weltmeister von 1998 dominierten sowohl bei der WM als auch bei der EM 2000. Thurams Vielseitigkeit und Desaillys Führung bildeten das Fundament für Frankreichs goldene Generation.
Sol Campbell & Kolo Touré: Das Duo war entscheidend für Arsenals „Invincibles“-Saison 2003/04, als die Gunners ungeschlagen Meister wurden. Campbells Erfahrung und Tourés Energie bildeten eine nahezu undurchdringliche Defensive unter Arsène Wenger.
Lucio & Juan: Die brasilianischen Verteidiger führten Bayern 2001 zur Champions League und Brasilien 2002 zum WM-Titel. Lucios Athletik und Juans Spielaufbau bildeten eine perfekte südamerikanische Defensive.
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Der FC Bayern steht in der Bundesliga gut da, doch der Fokus liegt auch auf internationalen Erfolgen. Kompanys Entscheidung, Kimmich gegen Freiburg nicht einzusetzen, könnte daher auch als taktische Maßnahme verstanden werden, um den Spieler für die kommenden Herausforderungen fit zu halten.

Ob Kimmich gegen Arsenal auflaufen wird, bleibt jedoch abzuwarten. Kompanys vorsichtige Worte lassen Raum für Spekulationen, doch eines ist sicher: Die Gesundheit und Einsatzfähigkeit von Joshua Kimmich wird für den Erfolg des FC Bayern von zentraler Bedeutung sein. Ohne Kimmich geriet der deutsche Rekordmeister gegen Freiburg schnell mit 0:2 in Rückstand, konnte jedoch bis zur Pause wieder auf Gleichstand stellen. (hbr)

Rubriklistenbild: © IMAGO/kolbert-press/Martin Agüera

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