Abschied im Winter?

Langfristige Entscheidung über Bayern-Leihgabe offenbar gefallen

Bei Tottenham Hotspur hat sich Joao Palhinha schnell etabliert. Aktuell gibt es frische Hinweise zur Zukunft des portugiesischen Spielers.

London/München – Joao Palhinha wechselte im Sommer auf Leihbasis vom FC Bayern zu Tottenham Hotspur – und überzeugte in der Premier League sofort. Der Portugiese stand in jedem der fünf Ligaspiele auf dem Platz und begann viermal in der Startelf. Gegen Manchester City gelang ihm sogar ein Tor. Besonders geschätzt wird er aber für seine Zweikampfstärke: Kein Spieler der Liga führt mehr direkte Duelle als der 30-Jährige.

In London ist offenbar eine Entscheidung über die Zukunft von Bayern-Leihgabe Palhinha gefallen.

Nach Informationen von TBR Football will Tottenham Palhinha langfristig halten. Eine Kaufoption in Höhe von 27 Millionen Pfund (31 Millionen Euro) ist im Sommer möglich, doch laut Insider Graeme Bailey könnte der Deal früher festgezurrt werden. „Er ist genau das, was sie [die Spurs] erwartet haben. [...] Sie könnten versuchen, den Deal früher zu finalisieren. Er ist glücklich in London und ich sehe auch nicht, dass er irgendwo anders hingeht.“

Tottenham will Transfer von Bayern-Leihgabe Palhinha frühzeitig fix machen

Bereits 2023 wollte der damalige Bayern-Trainer Thomas Tuchel Palhinha unbedingt als „Holding Six“ verpflichten, doch der Wechsel scheiterte am Deadline Day. Ein Jahr später wurde der Transfer zum FC Bayern dann nachgeholt. Allerdings unter Vincent Kompany, der im Mittelfeld lieber auf Joshua Kimmich, Leon Goretzka und Aleksandar Pavlovic setzte. Palhinha bekam kaum Einsatzzeit, weshalb der Abschied aus München per Leihe die logische Folge war.

Für die Spurs hat sich die Investition gelohnt. „Tottenham ist überzeugt, mit Palhinha einen der besten Mittelfeldspieler der Premier League zu haben. Und es scheint, als ob sie das wirklich haben“, so Bailey bei TBR Football. Sollte der Portugiese für rund 31 Millionen Euro wieder fest zurück in die Premier League wechseln, dürften alle Parteien glücklich darüber sein.

Matthäus nur der Letzte: Fehden von Uli Hoeneß haben beim FC Bayern lange Tradition

Uli Hoeneß leitet seit Jahrzehnten die Geschicke des FC Bayern München. In dieser Zeit hat der Bayern-Patron schon häufig mit seinen Äußerungen für Ärger gesorgt.
Jüngstes Beispiel ist die Fehde mit TV-Experte und Rekordnationalspieler Lothar Matthäus. Die Wurzeln des Streits liegen im Bayern-Transferpoker um Nick Woltemade.
Matthäus hatte dem ehemaligen VfB-Stürmer einen Marktwert von 80 bis 100 Millionen Euro attestiert. Hoeneß reagierte daraufhin mit der Beleidigung, Matthäus habe „nicht alle Tassen im Schrank“. Kurze Zeit später legte er nach: „Wir haben uns wenig zu sagen, weil ich festgestellt habe, dass er noch keine neue Tasse gefunden hat“.
Das konnte Matthäus wiederum nicht auf sich sitzen lassen. In seiner Sky-Kolumne erwiderte er:  „Das meiste von dem, was Uli gesagt hat, habe ich als peinlich empfunden.“
Matthäus nur der Letzte: Fehden von Uli Hoeneß haben beim FC Bayern lange Tradition

Dass Bayern-Fans angesichts der starken Leistungen des Mittelfeldspielers in England verwundert sind, liegt auf der Hand. Schließlich konnte der Portugiese an der Säbener Straße nie richtig Fuß fassen. In London dagegen zählt er inzwischen zu den Leistungsträgern eines Teams, das stark in die Saison gestartet ist und drei seiner ersten fünf Spiele gewinnen konnte. (BenHot)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Alexander Canillas/SPP

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