Bekanntes Gesicht
Last-Minute-Wechsel? Ex-Bayern-Star bei europäischem Top-Klub im Gespräch
Kurz vor Ende des Transferfensters könnte Juventus Turin noch einmal aktiv werden. Auf dem Zettel der Italiener steht ein ehemaliger Bayern-Profi.
Turin/Manchester – Nach Informationen der Gazzetta dello Sport beschäftigt sich Juventus Turin intensiv mit Noussair Mazraoui von Manchester United. Demnach plant Juves Boss Damien Comolli, den Rechtsverteidiger per Leihe nach Italien zu holen. Der marokkanische Nationalspieler, der auch einen niederländischen Pass besitzt, wurde einst bei Ajax ausgebildet und wechselte 2022 zum FC Bayern, wo sich am Deadline Day noch einiges tun könnte.
Der EU-Pass des Verteidigers könnte sich für Juventus als entscheidender Vorteil erweisen. In der Serie A dürfen die Klubs nur eine begrenzte Zahl von Nicht-EU-Spielern verpflichten. Nachdem die Turiner mit Jonathan David bereits einen Kanadier verpflichtet haben, ist das Kontingent fast ausgeschöpft. Mazraoui fällt dank seines niederländischen Passes nicht darunter – ein großes Plus für Juve.
Juventus will ehemaligen FCB-Star Noussair Mazraoui ausleihen
Neben Mazraoui prüft Juventus auch weitere Optionen. Arnau Martinez vom FC Girona gilt als Alternative für die rechte Seite. Außerdem steht Edon Zhegrova von OSC Lille auf der Liste. Der Offensivmann könnte wegen seines bis Juni 2025 laufenden Vertrags ein Schnäppchen werden. Noch blockt Lille allerdings, zudem soll Olympique Marseille ins Rennen um den 25-Jährigen eingestiegen sein.
Laut „transfermarkt.de“ liegt Mazraouis Marktwert bei rund 25 Millionen Euro. Aktuell fällt er wegen einer Verletzung aus, doch er soll schon kommende Woche wieder ins Mannschaftstraining bei Manchester United zurückkehren. Juventus beobachtet seine Situation genau. Ob die Zeit für einen Last-Minute-Transfer bis zum Ende des Deadline Day reicht, bleibt jedoch offen. Weitere Transfer-News im Ticker findet ihr hier.
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Währenddessen sorgt ein weiterer Personalfall bei Juventus für Schlagzeilen. Laut Gazzetta dello Sport liegt Nico Gonzalez mit Trainer Igor Tudor im Clinch. Der Argentinier weigert sich, die von Tudor geforderte Rolle als flexibler Außenbahnspieler zu übernehmen. Gonzalez drängt auf einen Wechsel zu Atlético Madrid, doch der angedachte Spielertausch mit Nahuel Molina stockt.
Die Verhandlungen mit Atlético laufen zwar, doch Molina möchte Madrid kurz vor der WM-Qualifikation nicht verlassen. Damit gerät das Tauschgeschäft ins Wanken. Juventus muss also kurzfristig reagieren – und könnte mit Mazraoui doch noch einen echten Coup landen. Ob der Ex-Bayern-Profi tatsächlich in Turin aufschlägt, entscheidet sich wohl erst am letzten Tag des Transferfensters. (BenHot)
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