Vertrag von DFB-Star läuft aus

FC Bayern könnte bei Leroy Sané eine bemerkenswerte Möglichkeit verpassen

Der FC Bayern ist momentan in der Phase der Vertragsverlängerungen. Allerdings wurde Leroy Sané noch nicht kontaktiert. Dies könnte eine verpasste Gelegenheit für den Rekordmeister bedeuten.

München – Zwei Haken kann der FC Bayern nun schon mal machen!

Manuel Neuer und Alphonso Davies haben ihre auslaufenden Verträge Anfang dieser Woche verlängert. Jamal Musiala, dessen Arbeitspapier zwar noch bis 2026 läuft, aber auch vorzeitig ausgedehnt werden soll, könnte kommende Woche folgen.

Bei Joshua Kimmich und Thomas Müller wird sich die Angelegenheit aus unterschiedlichen Gründen noch etwas in die Länge ziehen. Über einen aber wird im Zusammenhang der Vertragsverlängerungen an der Säbener Straße aktuell kaum gesprochen: Leroy Sané!

Was wird aus Sane? Vertragslaufzeiten der Bayern-Stars

Manuel Neuer hat seinen Vertrag beim FC Bayern nun noch einmal verlängert und wird daher bis mindestens 2025 den Kasten des Rekordmeisters hüten.
Jonas Urbig kam im Januar 2025 vom 1. FC Köln in die bayerische Landeshauptstadt, sein Vertrag läuft bis Sommer 2029.
Sven Ulreich hat ein Arbeitspapier beim FC Bayern bis 2025.
Daniel Peretz bei seiner Bayern-Vorstellung
Was wird aus Sane? Vertragslaufzeiten der Bayern-Stars

FC Bayern verlängert mit Neuer und Davies, Musiala folgt bald – und Sané?

Der Kontrakt des 29-Jährigen läuft ebenfalls im Sommer aus. Wie tz.de weiß, hat der FC Bayern Sané noch immer kein Angebot unterbreitet.

Allerdings gibt sich der Offensiv-Star weiterhin entspannt, weil er weiß, dass andere Personalien beim Rekordmeister in den vergangenen Wochen dringlicher waren. Neuer, Davies und schon bald Musiala hatten bei den Bossen Priorität.

Grundsätzlich will Sané die Bayern nicht verlassen, würde sogar einen stark leistungsbezogenen Vertrag unterschreiben, das hat er in den vergangenen Monaten häufig deutlich gemacht. Verpasst der FC Bayern da nicht eine elementare Chance?

Leroy Sané (M.) versteht sich auf und neben dem Platz prächtig mit Jamal Musiala (l.) und Alphonso Davies (r.).

FC Bayern droht bei Leroy Sané bemerkenswerte Chance zu verpassen

Denn: So „günstig“ wie jetzt dürfte Sané nicht mehr zu haben sein! Max Eberl und Co. würden kein großes finanzielles Risiko eingehen, sollten sie dem Flügelspieler einen neuen Vertrag anbieten, der stark an Einsätze gekoppelt ist. Sprich einen deutlich geringeren Fixbetrag als bisher und dafür Prämien für eine bestimmte Anzahl an absolvierten Partien.

Sané wäre dazu bereit! Fakt ist nämlich, dass sich der DFB-Star in München und vor allem in der Mannschaft wohlfühlt. Auch aus dem Team ist zu hören, dass sie sich freuen würden, wenn Sané an der Säbener Straße bleiben würde.

So lobten zuletzt Joshua Kimmich und Harry Kane den Linksfuß fast überschwänglich. Auch Thomas Müller und Jamal Musiala machten live im TV deutlich, wie gut Sané mit dem Team harmoniert.

Sané-Ersatz dürfte für Eberl deutlich teurer werden

Generell versteht sich das Trio Musiala, Davies und Sané auf und neben dem Platz erstaunlich gut. So wäre ein ablösefreier Sané-Abgang, der 2020 für geschätzt 50 Millionen von Manchester City als absoluter Wunschspieler zum FC Bayern wechselte, nicht nur für die Team-Chemie durchaus bedenklich – es wäre finanziell auch ein heftiges Verlustgeschäft.

Eberl ist zwar gezwungen, die Personalkosten der Münchner zu senken. Ein sportlich und menschlich adäquaten Ersatz für Sané wäre aber ebenfalls eine kostspielige Nummer. Inklusive Ablöse und mehrjährigen Vertrag hätte solch ein Transfer auch schnell ein Volumen von 70 oder 80 Millionen Euro. Eine Sané-Verlängerung wäre da deutlich günstiger.

Sané selbst hat keine Deadline in Bezug auf ein Vertragsangebot der Bayern. Ewig lang wird er aber auch nicht warten. Ob hinter dem Namen Leroy Sané in Sachen Verträge an dritter, vierter oder fünfter Stelle ein Haken von Max Eberl gemacht wird, ist ihm reichlich egal.

Womöglich klingelt in der kommenden Woche ja dann schon sein Handy … (smk)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Heike Feiner

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