Torhüter-Zukunft vor Entscheidung

Letzter Ausweg von DFB-Torhüter ter Stegen könnte Abstiegskandidat sein

DFB-Torhüter Marc-André ter Stegen steht beim FC Barcelona vor dem Abstieg in der Hierarchie. Ein Wechsel zu einem Tabellenschlusslicht könnte seine letzte Chance auf Spielpraxis und WM-Start sein.

Barcelona – Marc‑André ter Stegen droht beim FC Barcelona sportlich ins Hintertreffen zu geraten. Der 33-jährige Weltklasse-Torhüter, bislang lange Nummer 1 bei den Katalanen, hat seit dem Sommer seinen Stammplatz an den jüngeren Joan García verloren. Barcelona hat offenbar intern signalisiert, dass García für die kommenden Jahre gesetzt ist, was ter Stegens Perspektiven deutlich einschränkt.

DFB-Torhüter Marc-André ter Stegen steht vor einer richtungsweisenden Entscheidung: Ein Vereinswechsel könnte seine letzte Chance auf Spielpraxis und WM-Start 2026 sein.

Die Konsequenz: ter Stegen denkt über einen Vereinswechsel im Winter nach, um wieder regelmäßige Spielpraxis zu erlangen. Nur so könnte er seine Chancen auf einen Platz im DFB-Tor für die WM 2026 wahren. Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte zuletzt mehrfach betont, dass nur aktive Spielpraxis eine ernsthafte Option für den ersten WM-Keeperplatz sei. Ein Verbleib ohne Einsätze würde seine Position bei der Nationalmannschaft gefährden.

Abstiegskandidat als letzter Ausweg

Laut Transferberichten ist ein Wechsel zu einem Klub im Abstiegskampf – etwa dem spanischen Erstligisten Girona – nicht ausgeschlossen. Der Verein aus Katalonien ist derzeit in der unteren Tabellenhälfte der Primera Division zu finden und würde ter Stegen die Garantie auf Einsätze bieten. Ein solcher Schritt würde auf den ersten Blick überraschen, könnte dem Torhüter aber die dringend benötigte Spielzeit in einer starken Liga sichern.

Andere Optionen – etwa ein Engagement in der Premier League – werden ebenfalls gehandelt. Aston Villa aus England soll Interesse bekundet haben, was sportlich attraktiver wäre, doch konkrete Angebote liegen noch nicht vor. Eine Leihe mit Kaufoption wurde in spanischen Medien ebenfalls genannt, um Barcelona Spielraum zu geben und gleichzeitig ter Stegen einen Perspektivwechsel zu ermöglichen.

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Diego Maradona: Der Argentinier (Weltmeister 1978) feierte seine größten Erfolge auf Vereinsebene mit dem SSC Neapel. Für die Süditaliener spielte „die Hand Gottes“ von 1984 bis 1991. Die Erfolgsgeschichte endete unrühmlich. Maradona wurde des Kokain-Konsums überführt und von der italienischen Liga für 15 Monate gesperrt. Danach schaffte er es zurück in den Profi-Fußball. Im Sommer 1992 schloss sich Maradona dem FC Sevilla an.
Rafael van der Vaart: Von seinem Jugend-Verein Ajax Amsterdam kam van der Vaart 2005 zum Hamburger SV. Sechs Jahre spielte der Niederländer an der Elbe. Nach jeweils zwei Jahren bei Real Madrid und Tottenham Hotspur sowie weiteren Stationen schloss sich van der Vaart kurz vor dem Ende seiner Karriere Esbjerg fB in Dänemark an.
Torsten Frings: Bei Werder Bremen wurde der gebürtige Westfale zum Bundesliga-Profi, 1999 gewann Frings mit den Grün-Weißen den DFB-Pokal. Später spielte er für Borussia Dortmund (2002-2004) und den FC Bayern. Frings‘ Herzensclub sollte Bremen werden, nach nur einem Jahr in München kehrte er 2005 an die Weser zurück. Von 2011 bis 2023 ließ Frings seine Karriere beim FC Toronto in Kanada ausklingen.
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Mit Blick auf die WM 2026 ist die Lage für ter Stegen zu einer sportlichen Zwickmühle geworden: Ohne regelmäßige Einsätze droht ihm der Verlust des Nationalmannschafts-Stammplatzes, mit einem Transfer zu einem Abstiegskandidaten hingegen die Chance auf Spielpraxis. Ob ein solcher Schritt tatsächlich realisiert wird, hängt nun von den Verhandlungen im Januar ab. (mah)

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