Star vor dem Absprung
Liverpool forciert Ekitiké-Transfer: Millionen-Offerte für Eintracht Frankfurt
Der Transfer-Poker um Hugo Ekitiké nimmt an Fahrt auf. Der FC Liverpool hat sein Angebot deutlich angehoben – eine Einigung scheint eine Frage der Zeit.
Frankfurt – Der Wechsel von Hugo Ekitiké vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt zum FC Liverpool steht offenbar kurz bevor. Laut Sport1-Reporter Julius Schamburg soll der Deal zeitnah über die Bühne gehen. Wie er auf der Plattform X schrieb, hat die SGE mit Liverppol eine Einigung erzielt – für eine Ablösesumme von 95 Millionen Euro. Auch andere Medien wie der TV-Sender Sky und der Transferjournalist Fabrizio Romano berichten, dass der Transfer fix sei. In der kommenden Woche soll Ekitiké bereits den Medizincheck in England absolvieren.
Zuvor hatte die Eintracht das erste Angebot der Engländer abgelehnt. Auch Newcastle United soll mit einer Offerte über 75 Millionen Euro abgeblitzt sein. Die Hessen fordern laut Medienberichten eine Ablösesumme von 100 Millionen Euro für den 23-jährigen Stürmer.
Ekitiké nicht im Kader – Transfer-Anzeichen verdichten sich
Beim Testspiel gegen den FSV Frankfurt am Samstag fehlte Ekitiké bereits im Aufgebot. Auf Nachfrage reagierte Trainer Dino Toppmöller mit einem vielsagenden Hinweis: „Er hat nicht gespielt, alles andere kann man sich ja denken“, so der Coach laut Kicker.
Toppmöller äußerte sich zwiegespalten zur möglichen Einigung mit Liverpool: „Ich sehe das mit einem lachenden und einem weinenden Auge.“ Der Stürmer war Anfang 2024 zunächst auf Leihbasis von Paris Saint-Germain zur Eintracht gewechselt und wurde vergangenen Sommer für rund 16,5 Millionen Euro fest verpflichtet.
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Top-Saison macht Ekitiké begehrt
In der abgelaufenen Spielzeit avancierte Hugo Ekitiké zum Frankfurter Leistungsträger. Mit 22 Treffern und 12 Vorlagen in allen Wettbewerben war er einer der erfolgreichsten Angreifer der Liga. Nach dem Abgang von Omar Marmoush im Winter zu Manchester City füllte er die Lücke im Sturmzentrum nahezu perfekt aus.
Ein erneuter Verkauf eines Offensivstars würde Eintracht Frankfurt zwar eine weitere Rekordeinnahme bescheren, sportlich jedoch erneut schwächen. „Das ist ein herber Verlust“, betonte Toppmöller. „Wir haben im Winter mit Omar den absoluten Top-Spieler verloren. Der andere ist in die Bresche gesprungen und hat sich sensationell entwickelt. Es kann gut sein, dass das auch Geschichte ist.“
Vertrag bis 2029 – aber wohl kein Verbleib
Trotz eines langfristigen Vertrags bis 2029 deutet derzeit vieles auf einen baldigen Abschied hin. Sollte der Deal mit Liverpool in den kommenden Tagen über die Bühne gehen, würde Frankfurt zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres einen wichtigen Offensivspieler für eine ordentliche Millionensumme verlieren.
Die Eintracht steht somit vor einer weiteren Transfer-Entscheidung mit großer Tragweite – und vor der Herausforderung, erneut einen Top-Stürmer ersetzen zu müssen. (BenHot)
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